Der Abriss des alten Erikshjälpen-Gebäudes entlang der Öresundsvägen in Lund hat begonnen, als Teil der Pläne für ein neues Stadtviertel. Dort sollen rund 600 Mietwohnungen gebaut werden, doch der Bebauungsplan wurde von lokalen Vereinen angefochten.
Die Umwandlung des Industriegebiets entlang der Öresundsvägen in den neuen Stadtteil Västerbro schreitet voran. In einem Block nördlich der Straße sind rund 600 Mietwohnungen mit Rikshem als Vermieter geplant. Die Gebäude sollen vier bis sechs Stockwerke hoch sein, mit bis zu zwei Dachgeschossen möglich. Die Erdgeschosse sollen zentrale Aktivitäten wie Geschäfte oder Restaurants beherbergen. Der Bebauungsplan wurde vom Baussausschuss im Dezember genehmigt. Der Abriss der bestehenden Gebäude, die zuvor den Secondhand-Laden Erikshjälpen und den Musikladen Into Music beherbergten, hat nun begonnen. Die Pläne sind jedoch noch nicht endgültig. Der Bebauungsplan wurde von zwei benachbarten Wohnungsgenossenschaften und dem Verein für Stadtumwelt AFSL angefochten. Die Sache liegt nun beim Mark- und Umweltgericht in Växjö, das entscheiden wird, ob der Plan aufgehoben werden soll.