Vollstreckungsbehörde versteigert bankrotten Wohnblock in Rosengård

Die schwedische Vollstreckungsbehörde Kronofogden hat die insolvente Wohnungsbaugenossenschaft Femmans hus, bekannt als die "Chinesische Mauer", in Rosengård, Malmö, mit 60 Millionen Kronen bewertet. Nach Angaben der Immobiliengesellschaft Trianon sind für das Gebäude umfangreiche Renovierungen im Wert von 40 bis 50 Millionen Kronen erforderlich. Am Dienstagmorgen fand eine Besichtigung für potenzielle Käufer statt.

Die Wohnungsbaugenossenschaft Femman in Rosengård meldete im vergangenen Herbst mit Schulden in Höhe von 3,5 Millionen Kronen Insolvenz an. Kronofogden verkauft nun das heruntergekommene Objekt, das 67 Wohnungen auf neun Etagen umfasst, um die Schulden zu decken. Der Angebotspreis liegt bei 60 Millionen Kronen, wobei laut Johannes Paulsson von Kronofogden kein vollständiges technisches Gutachten vorliegt und weitere Probleme auftreten könnten. Die Immobiliengesellschaft Trianon hat das Anwesen im letzten Jahr zwangsverwaltet. Der Geschäftsführer Olof Andersson nahm als Verwalter und potenzieller Käufer an der Besichtigung am Dienstag teil. "Im Prinzip müssen alle Wohnungen im Gebäude renoviert werden. Wir schätzen die Kosten für einen akzeptablen Zustand des Hauses auf 40 bis 50 Millionen Kronen", sagte er. Zu den notwendigen Sanierungsmaßnahmen gehören Aufzüge, Waschküchen, die Belüftung sowie die Beseitigung von Schimmel in den Wohnungen. Am Dienstag besichtigten Vertreter mehrerer Wohnungsbauunternehmen den grauen Betonbau, stiegen Treppen – Aufzüge sind nicht zu empfehlen – durch leerstehende Wohnungen und in den Keller hinab. Die Probleme des Objekts erregten vor sieben Jahren durch Berichte von Sydsvenskan landesweites Aufsehen, was zu neuen Gesetzen zum Schutz von Bewohnern in Wohnungsbaugenossenschaften führte. Der Verkauf einer gesamten Genossenschaft sei höchst ungewöhnlich, betonte Paulsson. Nach dem Verkauf werden die Einheiten in Mietwohnungen umgewandelt, wie es bei der benachbarten Immobilie der Fall war, die 2021 von der städtischen Gesellschaft MKB erworben wurde. Die ehemaligen Eigentümer verlieren ihre Investitionen, bleiben jedoch für etwaige Bankdarlehen haftbar. Die Auktion steht bevor, eine Übergabe ist für Ende April möglich.

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