Ein großes Feuer ist in einem Mehrfamilienhaus in Iggesund, Hudiksvall Gemeinde, ausgebrochen. Der Rettungsdienst musste wegen intensiver Hitze und Flammen zurückweichen. Zwei Personen wurden mit unklarem Verletzungsstatus ins Krankenhaus gebracht.
Am Abend des Dienstags, 17. Februar 2026, wurde der Rettungsdienst kurz vor 20 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in Iggesund, Hudiksvall Gemeinde, alarmiert. Das Feuer entwickelte sich rasch zu einem voll entwickelten Großbrand mit Flammen, die aus dem Gebäude schlugen. Mehrere Einsatzeinheiten rückten an, um das Feuer zu bekämpfen, wurden aber wegen hoher Gefahr zum Rückzug aus dem Hausinneren gezwungen. „Wir mussten zurückweichen“, sagt Andreas Wikström vom Rettungsdienst. „Wir haben uns entschieden, es unter kontrollierten Bedingungen ausbrennen zu lassen.“ Der Rettungsdienst drang ein, um zu prüfen, ob jemand im Gebäude war, konnte aber nicht bestätigen, dass alle heraus waren. Bewohner wurden aus ihren Wohnungen evakuiert. Nach Wikström besteht keine Ausbreitungsgefahr auf nahe Gebäude. Mindestens zwei Personen wurden mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, das Ausmaß ihrer Verletzungen ist jedoch unbekannt. Die Polizei ist vor Ort zur Unterstützung und hat eine Ermittlung wegen Brandstiftung eingeleitet, da eine Person nicht erreichbar ist. „Wir können eine Person nicht erreichen, daher wurde eine Ermittlung wegen Brandstiftung eingeleitet“, sagt Mikael Pettersson, der Polizeichef vor Ort. Die Ursache des Feuers ist unbekannt. Der Schienenverkehr in der Nähe fährt mit reduzierter Geschwindigkeit, was zu Verspätungen bei Zügen führt. Der Rettungsdienst schätzt, dass der Einsatz den Großteil der Nacht dauern wird. Die Hudiksvall Gemeinde arbeitet mit Rettungsdienst und Polizei zusammen, um betroffene Personen zu erreichen.