Cotton Village Ethiopia pionier regenerative Baumwolle für nachhaltiges Wachstum

Die Cotton Village Initiative, geleitet von Pedram Jahanshiri, hat ein nationales Programm in der äthiopischen Region Afar gestartet, um regenerative Baumwollanbau und Ökosystemwiederherstellung zu fördern. In Zusammenarbeit mit dem Ethiopian Cotton Association und regionalen Behörden integriert es nachhaltige Landwirtschaft mit der Stärkung der Gemeinschaften entlang eines 350 Kilometer langen Korridors. Die Initiative zielt darauf ab, Äthiopien stark in der globalen Textilwertschöpfungskette zu positionieren und mit nationalen Entwicklungs prioritäten abzustimmen.

Die Cotton Village Initiative (CVI), auch bekannt als Cotton Village Ethiopia, stellt einen innovativen Ansatz dar, um den Baumwollsektor Äthiopiens durch nachhaltige Praktiken zu transformieren. Gegründet und geleitet von Pedram Jahanshiri, arbeitet das Programm mit dem Ethiopian Cotton Association (ECA), dem Ministerium für Industrie, dem Ministerium für Landwirtschaft und der Regionalregierung Afar zusammen, einschließlich des Afar Bureau of Industry & Investment. Es zielt insbesondere auf die Region Afar ab, um inklusive industrielle Entwicklung und klimafeste Landwirtschaft zu fördern.

Die Initiative erstreckt sich über einen 350 Kilometer langen Korridor mit einer durchschnittlichen Breite von 30 Kilometern zwischen Amibara und Semera. Dieses Gebiet umfasst einen Kernhub von 100.000 Hektar und fast 900.000 Hektar, die der regenerativen Landwirtschaft, der Wiederherstellung der Biodiversität und der Wüstenrehabilitation gewidmet sind. Wichtige Komponenten integrieren regenerativen Baumwollanbau, zirkuläre Textilherstellung und großflächige Wüstenbegrünungsinfrastruktur, um ein selbsttragendes industrielles Ökosystem zu schaffen.

Die Auswirkungen konzentrieren sich auf regenerative Landwirtschaft und kohlenstoffpositive Landwiederherstellung sowie auf die Gemeindeentwicklung in den Bereichen Wohnen, Bildung, Gesundheitswesen und Rentensysteme. Sie betont die Stärkung von Frauen und Jugendlichen durch inklusiven Beschäftigung und Genossenschaften, mit durchschnittlichen Löhnen, die dreimal höher sind als der afrikanische Baumwollsektorstandard.

Pedram Jahanshiri betonte den Zweck des Programms: „Cotton Village Ethiopia wurde nicht für persönlichen Gewinn geschaffen, sondern um dem äthiopischen Volk zu dienen und es zu heben — indem Farmer, Arbeiter und Familien durch faire Werte, moderne Infrastruktur und eine Kreislaufwirtschaft gestärkt werden, die dem Land zurückgibt.“

Partner umfassen GIZ, UNIDO, UNDP, ICAC und ICA Bremen. Die Initiative stimmt mit der nationalen Agenda Äthiopiens, der Agenda 2063 der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) und der Global Gateway-Strategie der Europäischen Union überein, insbesondere dem Äthiopien-Dschibuti-Korridor. Ein 13-minütiger Präsentationsfilm von Jahanshiri und der ECA stellt die Vision vor. Insgesamt dient es als Modell für nachhaltige Entwicklung im afrikanischen Baumwollsektor mit globaler Relevanz.

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