Der mündliche Prozess im Cuadernos-Fall begann am Donnerstag, mit Cristina Kirchner, Julio De Vido und José López als Hauptangeklagte in einem Erhebungssystem, das 344 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern bewegte. Senator Eduardo 'Wado' de Pedro nannte den Prozess ein 'mediatisches Spektakel' und verteidigte Kirchners Unschuld. Der Fall zielt darauf ab, mutmaßliche Unregelmäßigkeiten in der kirchneristischen Ära aufzuklären.
Am Donnerstag, dem 6. November 2025, begann in Argentinien der mündliche Prozess im Cuadernos-Fall, der hochrangige kirchneristische Beamte in ein angebliches illegales Erhebungssystem verwickelt. Berichte deuten darauf hin, dass die Maschinerie während der kirchneristischen Periode lief und 344 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern bewegte, wobei die ehemalige Präsidentin und aktuelle Vizepräsidentin Cristina Kirchner, der ehemalige Planungsminister Julio De Vido und der ehemalige Staatssekretär für öffentliche Arbeiten José López als Hauptangeklagte gelten. Der gerichtliche Prozess zielt darauf ab, zu zeigen, wie dieses Korruptionsschema in der damaligen Regierung funktionierte.
Als Reaktion auf den Prozessstart beschrieb der nationale Senator Eduardo 'Wado' de Pedro von Unión por la Patria es als 'otro show parte de la persecución a Cristina para sacarla de la cancha'. In Aussagen gegenüber Splendid AM 990 erklärte er, dass 'Cristina es inocente' sei, und betonte, dass 'el último recuerdo popular de un buen gobierno fue el de Cristina'. De Pedro kritisierte auch die Auslöschung von Néstor Kirchner aus der politischen Szene und argumentierte, dass dies die Gesellschaft von der Beteiligung fernhält. Er wies darauf hin, dass der Peronismus Kirchner als Präsidentin der Justizialistischen Partei hat, zweimal Präsidentin der Nation und einmal Vizepräsidentin, und verglich ihre Situation mit der Inhaftierung von Perón.
Der Cuadernos-Fall entstand aus den Notizbüchern eines Fahrers, die angebliche illegale Zahlungen detaillieren, und stellt einen Schlüsselmoment in der argentinischen Justiz dar, um Vorwürfe systemischer Korruption anzugehen. De Pedro warnte vor Abkommen mit den USA und dem IWF und äußerte Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Zukunft des Landes, falls bessere Bedingungen nicht verteidigt werden.