Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat zum Internationalen Tag der Studenten gratuliert und empfahl, aus der vor genau 20 Jahren gehaltenen Botschaft von Fidel Castro zu lernen. Die Rede, die im Aula Magna der Universität Havanna gehalten wurde, umfasst 20 wesentliche Themen zur Revolution und der aktuellen Welt. Diese Gedenkveranstaltung hebt die kubanische Studententradition des Kampfes hervor.
In Havanna am 17. November 2025 übermittelte Präsident Miguel Díaz-Canel den Studenten zum Internationalen Tag der Studenten seine Gratulation und erinnerte an die Botschaft von Fidel Castro vom 17. November 2005. Laut Prensa Latina forderte Díaz-Canel die Jugendlichen auf, sich von dieser historischen Rede inspirieren zu lassen.
Castros Ansprache mit dem Titel „Fidel im Aula Magna: 20 wesentliche Themen“ wurde an Studenten der Universität Havanna gehalten. Sie behandelte Themen wie globale Ungerechtigkeit: „Es ist keine Welt voller Güte; es ist eine Welt voller Egoismus... eine Welt voller Ausbeutung, Missbrauch und Plünderung“. Er kritisierte das US-Imperium und seine Militärbasen, einschließlich der Besetzung in Kuba: „Mehr als ein Jahrhundert ist vergangen und es besetzt immer noch dieses Stück Territorium mit Gewalt“.
Castro erinnerte an studentische Märtyrer, wie die acht 1871 erschossenen und die neun 1939 in Prag getöteten. Er sprach von Einheit durch Ideen: „Es sind Ideen, die uns vereinen, es sind Ideen, die uns zu einem kämpfenden Volk machen“. Er behandelte Bedrohungen gegen den Iran, den palästinensischen Holocaust und Terrorakte gegen Kuba: „Hat sich das Imperium geändert?“. Er betonte Kritik und Selbsteinschätzung: „Die erste Pflicht eines Revolutionärs ist es, äußerst streng mit sich selbst zu sein“.
Er hob menschliches Kapital als Schlüsselressource hervor: „Menschliches Kapital ist... die wichtigste Ressource des Landes“. Er stellte die Unumkehrbarkeit der Revolution in Frage: „Kann dieser revolutionäre, sozialistische Prozess zusammenbrechen oder nicht?“. Er schloss mit Entschlossenheit: „Entweder besiegen wir all diese Abweichungen... oder wir könnten sagen: entweder überwinden wir diese Probleme radikal, oder wir sterben“. Die Botschaft unterstreicht den Kampf für eine gerechte Welt und die Erhaltung der menschlichen Spezies: „Es lohnt sich, geboren zu werden! Es lohnt sich, zu leben!“.
Diese Erinnerung, veröffentlicht von Granma, verbindet die studentische Geschichte mit aktuellen Herausforderungen.