Die kubanische Regierung hat die US-Behörden dafür kritisiert, dem ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández eine Begnadigung gewährt zu haben, der letztes Jahr wegen Drogenhandels verurteilt wurde. Die Erklärung kam am 6. November aus Havanna.
Am 6. November aus Havanna berichtete Prensa Latina, dass die kubanische Regierung die US-Behörden für die Begnadigung von Juan Orlando Hernández, ehemaligem Präsidenten von Honduras, kritisiert hat. Hernández war im Vorjahr in den USA wegen Drogenhandels verurteilt worden. Diese Haltung unterstreicht Kubas Sicht auf US-gerichtliche Entscheidungen zu lateinamerikanischen Führern.