Eine am 3. Juli veröffentlichte Datafolha-Umfrage zeigt, dass 44 % der Brasilianer als rechts oder mitte-rechts eingestuft werden, gegenüber 39 %, die sich als links oder mitte-links identifizieren.
Die Umfrage wurde am 17. und 18. Juni persönlich unter 2.004 Wählern ab 16 Jahren in 139 Gemeinden durchgeführt. Die Fehlertoleranz liegt bei zwei Prozentpunkten. Das Ergebnis kehrt das Bild von 2022 um, als die Linke 49 % und die Rechte 34 % erreichte. Dies ist das erste Mal seit 2014, dass die Rechte in der historischen Zeitreihe vorn liegt. Unter Männern werden 50 % als rechts oder mitte-rechts eingestuft, gegenüber 33 % auf der linken Seite. Bei den Frauen liegt die Linke mit 44 % gegenüber 37 % auf der rechten Seite vorn. Evangelikale zeigen sich stärker rechtsorientiert, mit 52 % gegenüber 30 % auf der linken Seite. Unter Katholiken gibt es ein technisches Unentschieden, mit 43 % für die Rechte und 39 % für die Linke.