Wegner sieht Umfrage-Einbruch als Warnsignal für Berlin

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete das Absacken der CDU in einer aktuellen Wahlumfrage als besorgniserregendes Signal. Die Linke führt mit 20 Prozent, gefolgt von Grünen und AfD.

Rund zweieinhalb Monate vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September liegt die Linke nach der am Mittwoch veröffentlichten Infratest-dimap-Umfrage mit 20 Prozent vorn. Die Grünen folgen mit 19 Prozent, die AfD mit 18 Prozent. Die CDU kommt auf 17 Prozent und die SPD auf 13 Prozent.

Wegner sagte dem Tagesspiegel: «Die Zahlen sind alles andere als gut, das ist klar. Sie sind aber auch ein Warnsignal für die Stadt. Wir haben eine klare Stärkung der Ränder.» Er nannte als Ursachen eigene Fehler und den Bundestrend, der Koalitionsparteien bundesweit Stimmen koste.

Der Bürgermeister kündigte an, im Wahlkampf die Erfolge seiner Regierung wie die Verwaltungsreform und erleichterten Wohnungsneubau stärker zu betonen. «Der Wahlkampf ist mit dem heutigen Tag ein anderer», fügte er hinzu.

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