Illustration showing Brazilian protesters with poll results opposing reduced sentences for January 8 participants.
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Quaest-Umfrage: 52 % gegen Strafmilderung für Teilnehmer der Ausschreitungen vom 8. Januar

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Eine am Sonntag veröffentlichte Genial/Quaest-Umfrage zeigt, dass 52 % der Brasilianer eine Strafmilderung für die an den Ausschreitungen vom 8. Januar Beteiligten, darunter auch der ehemalige Präsident Jair Bolsonaro, ablehnen.

Für die Umfrage wurden zwischen dem 8. und 11. Mai 2.004 Personen befragt, wobei die Fehlertoleranz bei zwei Prozentpunkten liegt. Etwa 39 % gaben an, die Maßnahme zu befürworten, während 9 % keine Angabe machten oder die Frage nicht beantworteten. Die Ablehnung einer Strafmilderung ist bei linksgerichteten Wählern, die Lula nicht unterstützen (77 %), und bei Lula-Anhängern (72 %) am höchsten. Unter Bolsonaro-Anhängern befürworten hingegen 73 % den Vorschlag. Eine Mehrheit der Unabhängigen (58 %) spricht sich ebenfalls dagegen aus. Ende April hob der Kongress das Veto von Präsident Lula gegen das sogenannte Dosimetrie-Gesetz auf. Das Gesetz wurde von Senatspräsident Davi Alcolumbre verkündet. Etwa 54 % der Befragten glauben, dass die Gesetzesänderung darauf abzielt, Bolsonaro zu begünstigen.

Was die Leute sagen

Erste Reaktionen auf X heben die Quaest-Umfrage hervor, wonach 52 % die Strafmilderung für die Teilnehmer der Ausschreitungen vom 8. Januar ablehnen. Einige Nutzer fordern eine noch deutlichere Ablehnung und bringen das Thema mit Bemühungen in Verbindung, die Bolsonaro begünstigen sollen; die Diskussionen vermischen neutrale Berichterstattung mit einer gegenüber den Schritten des Kongresses skeptischen, eher linksgerichteten Haltung.

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