Dave Davies reagiert auf Mobys Kritik am Kinks-Song 'Lola'

Moby bezeichnete den Kinks-Hit 'Lola' aus dem Jahr 1970 in einem Interview mit dem Guardian als 'geschmacklos und transphob', was eine scharfe Erwiderung des Gitarristen Dave Davies provozierte. Davies verteidigte das Lied, teilte die abfällige Bemerkung seines Bruders Ray und verwies auf die Unterstützung der Transgender-Künstlerin Jayne County. Auch Marc Almond von Soft Cell lobte den Titel online.

In einer aktuellen 'Honest Playlist'-Rubrik des Guardian listete der Musiker Moby 'Lola' von den Kinks als ein Lied auf, das er 'nicht mehr hören kann', und erklärte: '[Es] tauchte in einer Spotify-Playlist auf, und ich fand den Text geschmacklos und transphob.' Er fügte hinzu: 'Ich mag ihre frühe Musik, aber ich war wirklich schockiert darüber, wie unentwickelt der Text ist.' Die Single aus dem Jahr 1970 aus dem Album Lola Versus Powerman and the Moneygoround, Part One erzählt die Geschichte eines Mannes, der überrascht ist, Lolas wahre Natur zu entdecken, wobei die letzte Zeile lautet: 'I’m glad I’m a man and so is Lola.' Damals blendeten einige britische Radio-DJs das Lied vor dieser Enthüllung aus, während australische Sender es komplett verbannten. Ray Davies, der Songwriter und Frontmann, sagte einmal: 'Es spielt wirklich keine Rolle, welches Geschlecht Lola hat. Ich finde, sie ist in Ordnung.' Ob Lola als Transfrau oder Cross-Dresser dargestellt wird, wird schon lange debattiert. Kinks-Gitarrist Dave Davies antwortete auf X (ehemals Twitter): 'Ich bin zutiefst beleidigt, dass Moby meinen Bruder beschuldigt, “unentwickelt” oder in irgendeiner Weise transphob zu sein.' Er teilte einen Essay der Transgender-Punk-Künstlerin Jayne County für das Boxset zum 50-jährigen Jubiläum des Songs aus dem Jahr 2020. County beschrieb 'Lola' als ein Lied, das 'das Eis brach', und fügte hinzu: 'Ein Lied, das Barrieren einreißt, ein bis dahin verschwiegenes Thema in den Vordergrund rückt und es völlig natürlich erscheinen lässt, einen Song über ein “Mädchen” namens Lola zu singen!' Davies berichtete von einem Telefonat mit Ray, der fragte: 'Wer zum Teufel ist Moby?' Nachdem er sich Mobys Musik wie 'South Side' angehört hatte, sagte Davies, dass sie ihm nicht gefalle, er aber Mobys Einsatz für Tierrechte schätze, und warf ihm vor, 'uns falsch zu interpretieren'. Soft-Cell-Frontmann Marc Almond verteidigte den Song auf Instagram: 'Um Himmels willen, ein brillanter, lustiger, liebevoller, süßer und eigentlich bahnbrechender Song... Kommt mal runter.' Ein Vertreter von Moby wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

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