Megadeth-Frontmann Dave Mustaine wird seine Memoiren 'In My Darkest Hour' im September 2027 veröffentlichen. Das Buch beschreibt seinen Kampf gegen Kehlkopfkrebs, der 2019 diagnostiziert wurde, und dessen Auswirkungen auf sein Leben und seine Karriere. Es fällt mit der Abschiedstournee der Band zusammen.
Dave Mustaine, der Gründer von Megadeth, hat die bevorstehende Veröffentlichung seiner Memoiren mit dem Titel „In My Darkest Hour“ angekündigt, die für September 2027 beim wiederbelebten Da Capo-Imprint von Grand Central Publishing geplant ist. Dieses Imprint, das sich auf musikbezogene Bücher konzentriert, geht auf die Übernahme von Da Capo Press durch Hachette Book Group im Jahr 2016 zurück, die 2024 umstrukturiert wurde. Die Memoiren schildern Mustaines Erlebnisse nach seiner Diagnose eines Plattenepithelkarzinoms am Zungengrund im Jahr 2019. Mit 58 Jahren stand Mustaine vor dem möglichen Ende seiner Karriere und seiner Stimme inmitten eines Lebens voller Kämpfe, einschließlich eines alkoholkranken Vaters, Sucht und anderer persönlicher Dämonen. Trotz der Qual unterzog er sich Strahlentherapie und Chemotherapie, während er seine kreative Arbeit fortsetzte. Gemeinsam mit dem Journalisten Joe Layden verfasst, der bereits an Mustaines Autobiografie von 2010 „Mustaine: A Heavy Metal Memoir“ und Ace Frehleys „No Regrets: A Rock 'N' Roll Memoir“ mitgewirkt hat, bietet das Buch einen rohen Bericht über Resilienz. Layden ist auch bekannt für „The Last Great Fight“, das den überraschenden Sieg von James „Buster“ Douglas über Mike Tyson im Jahr 1990 beschreibt. Mustaines Diagnose spornte ihn an, Behandlung und Musikproduktion auszugleichen, was direkt zum sechzehnten Studioalbum von Megadeth, „The Sick, The Dying…And The Dead!“, führte. Die Erzählung beleuchtet, wie die Konfrontation mit dem Tod ihn seiner Familie näherbrachte, seinen Glauben stärkte und Schwächen in seiner Kunst offenlegte. Wie Mustaine in der Beschreibung sagt, ist es eine „mächtige Reflexion über die harten Wahrheiten und rohen Erkenntnisse, die nur aus der Konfrontation mit dem Tod kommen können“, die Ausdauer und Menschlichkeit betont.