Das Directorate of Criminal Investigations hat zwei mutmaßliche sexuelle Ausbeutungsnetzwerke zerschlagen und 48 Frauen in Ongata Rongai und Kiserian gerettet.
Das Directorate of Criminal Investigations nahm am Freitag, den 24. Juli, während koordinierter Razzien mehrere Verdächtige fest. Im Gebiet Rimpa in Ongata Rongai fanden Beamte 30 Frauen im Alter von 19 bis 27 Jahren in einem Haus vor und beschlagnahmten sieben mit Kameras ausgestattete Laptops, die vermutlich zur Produktion von explizitem Material verwendet wurden. Die Verdächtigen wurden zur Polizeistation Ongata Rongai gebracht.
Bei einer separaten Operation in Kiserian retteten Detektive 18 Frauen, die laut Polizei mit dem Versprechen auf eine Anstellung als Haushaltshilfe angelockt worden waren. Mobiltelefone, Laptops und weitere Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt. Die Bemühungen, den mutmaßlichen Organisator dieser Operation aufzuspüren, dauern an.
Die geretteten Frauen wurden unter Polizeischutz gestellt, während die Behörden für eine sichere Unterkunft, psychosoziale Betreuung und medizinische Hilfe sorgen. Die Einsätze sind Teil laufender Bemühungen zur Zerschlagung krimineller Netzwerke, die in die sexuelle Ausbeutung und die Produktion von obszönem Material verwickelt sind. Bei einer ähnlichen Razzia wenige Tage zuvor in Embakasi East wurden fünf Frauen gerettet.