Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente nahm Arsenal-Torhüter David Raya inmitten der Diskussionen um die Nummer eins im spanischen Tor für die diesjährige Weltmeisterschaft in Schutz. Nach dem 3:0-Testspielsieg gegen Serbien äußerte De la Fuente sein volles Vertrauen in Raya, Unai Simón, Joan García und Alex Remiro und betonte deren kameradschaftliches Verhältnis sowie ihre individuellen Stärken.
Luis de la Fuente äußerte sich nach dem 3:0-Testspielsieg gegen Serbien am Freitag, bei dem Unai Simón über die volle Distanz spielte, zur laufenden Debatte um die spanische Nummer eins. David Raya und Alex Remiro saßen als ungenutzte Ersatzspieler auf der Bank, während auch Joan García zum Kader gehörte. De la Fuente betonte, dass er vor der Weltmeisterschaft keinerlei Zweifel an seinen Optionen habe. „Ich habe volles Vertrauen in sie. Sie haben etwas Besonderes“, sagte er. Er hob den positiven Teamgeist unter den Torhütern hervor und fügte hinzu: „Die beste Nachricht ist, dass sich alle vier Torhüter, egal wer gerade nicht spielte, gegenseitig unterstützten und motivierten.“ De la Fuente lobte den Status von Simón als „unbestritten“ aufgrund seiner Qualität, Klasse und Karriere, insbesondere nach dem Gewinn der Europameisterschaft 2024. Gleichzeitig kritisierte er die mangelnde Anerkennung für Raya: „In England hält man ihn für den besten Torhüter der Welt, und hier spricht niemand über ihn.“ Auch Remiro und García lobte er ausdrücklich: „Raya ist ein fantastischer Torhüter, und Alex Remiro ist genauso gut.“ Spanien trifft am Dienstag im nächsten Testspiel auf Ägypten, doch De la Fuente wollte noch keine Angaben zur Einsatzzeit der Herausforderer machen. „Warten wir ab, seien Sie nicht so hastig“, riet er und betonte, wie wichtig es sei, die Anforderungen dieser Position zu respektieren.