Die ehemalige Ministerin Carolina Tohá warnte, dass der Tod von Héctor Guerrero Flores, alias Niño Guerrero, aufgrund der Anpassungsfähigkeit der Organisation nicht die Zerschlagung des Tren de Aragua garantiert.
US-Präsident Donald Trump berichtete über den Tod von Héctor Guerrero Flores, alias Niño Guerrero, dem obersten Anführer des Tren de Aragua. Das Ereignis fand in Venezuela statt und wurde an diesem Freitag bestätigt.
Tohá, die ehemalige Innenministerin, stellte fest, dass die Gruppe in Chile und anderen Ländern bereits mehrere Rückschläge erlitten habe, betonte jedoch, dass der Fall eines Anführers keine Schwächung der Organisation garantiere. „Dass ein Anführer fällt, garantiert nicht, dass sich die Gruppe auflöst“, sagte sie.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf andere Anführer wie Yohan José Romero, alias Johan Petrica, und Giovanni Vicente Mosquera Serrano, alias Giovanny. Die Vereinigten Staaten bieten Belohnungen von bis zu 4 bzw. 5 Millionen Dollar für Informationen, die zu ihnen führen.
Tohá fügte hinzu, dass nachhaltige Strategien und internationale Zusammenarbeit erforderlich seien, um diese Organisationen wirksam zu bekämpfen.