In der Nacht zum Mittwoch fiel der deutschlandweite Bahnverkehr wegen einer Störung der Zugfunktechnik GSM-R aus. Zehntausende Fahrgäste waren betroffen. Die DB InfraGO kündigte eine Analyse an.
Zwischen 22.30 Uhr und 0.30 Uhr kam der Personen- und Güterverkehr zum Erliegen. Die veraltete GSM-R-Technik aus den 1990er-Jahren versagte nach dem planmäßigen Austausch einer Komponente.
Erst nach zwei Stunden konnte auf eine Ersatztechnik umgeschaltet werden. Am Mittwochmorgen verkehrten die Züge weitgehend normal, jedoch mit einigen Ausfällen.
Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO, sagte: „Ursächlich für die gestrige Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R war aus derzeitiger Sicht der planmäßige Tausch einer technischen Komponente.“
Bereits 2022 hatte eine ähnliche Panne in Norddeutschland zu stundenlangen Verspätungen geführt. Die DB Systel GmbH ist für die IT-Leistungen verantwortlich.