Mehr als 90 Neu- und Ausbauprojekte der Deutschen Bahn könnten ohne ausreichende Bundesmittel zum Stillstand kommen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor.
Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage zeigt, dass die bis 2030 vorgesehenen Investitionen hinter dem festgestellten Bedarf zurückbleiben. Betroffen sind sowohl geplante als auch bereits laufende Vorhaben.
Das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene forderte die Bundesregierung auf, ihre Zusage einzuhalten. "Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie ihre Zusage einlöst: Nämlich, dass was baureif ist, auch wirklich gebaut wird", sagte Geschäftsführer Dirk Flege.
Das Bündnis kritisierte zudem, der Infraplan müsse für eine langfristige Planung über mehr als ein Geschäftsjahr finanziert werden. Der Bund müsse im Haushalt 2027 entsprechend nachsteuern.