Finanzministerium ohne klaren Überblick über Sondervermögen-Projekte

Die Grünen haben Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nach laufenden Bauprojekten aus dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen gefragt. Das Bundesfinanzministerium hat nach fast zwei Monaten nur vage Antworten geliefert und keinen detaillierten Überblick präsentiert. Kritiker werfen der Regierung vor, die Mittel zweckfremd zu nutzen.

Berlin. Lars Klingbeil (SPD) versprach bei Amtsantritt im Mai vergangenen Jahres, als „Investitionsminister“ zu wirken. Mit dem Infrastruktur-Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro solle Deutschland modernisiert werden – Schulen, Schienen und Straßen saniert, sodass „Bagger rollen“.

Im März warfen zwei Wirtschaftsforschungsinstitute Klingbeil vor, das Sondervermögen größtenteils zweckzuentfremde, um Haushaltslöcher zu stopfen und Wahlgeschenke zu finanzieren.

Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer forderte nun eine Auflistung neuer Projekte, die aus dem Fonds finanziert und bereits im Bau sind. Die Antwort des Finanzministeriums, die dem Handelsblatt vorliegt, zeigt jedoch: Ein umfassender Überblick fehlt. Die Beantwortung dauerte fast zwei Monate.

Die Opposition kritisiert die mangelnde Transparenz bei der Verwendung der schuldenfinanzierten Mittel.

Verwandte Artikel

German Finance Minister Lars Klingbeil presenting the balanced 2027 budget draft in parliament
Bild generiert von KI

Klingbeil presents 2027 budget draft without gap

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Federal Finance Minister Lars Klingbeil presented a 2027 budget draft without billion-euro holes on Monday. The 34 billion euro gap was closed through various measures.

The federal government faces delays in disbursing funds from the 500-billion-euro infrastructure special fund. Finance Minister Lars Klingbeil encounters bureaucratic hurdles and internal party issues.

Von KI berichtet

Federal Finance Minister Lars Klingbeil plans nearly 204 billion euros in new debt for 2027. The cabinet is set to approve the draft on Monday.

After delays the Berlin-Hamburg line is scheduled to reopen on Sunday. SPD and CDU demand more open communication from Deutsche Bahn on future projects.

Von KI berichtet

The federal government agreed on a package of more than 30 reform measures on Wednesday evening. Chancellor Friedrich Merz presented it on Thursday.

Germany's financial regulator BaFin has taken action against the Deutsche Finance Group. Around 50,000 private investors are affected by the measures. The authority is demanding information and documents on closed public funds.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen