DFB präsentiert neues Heimtrikot für WM 2026

Der Deutsche Fußball-Bund hat sein neues Heimtrikot für die WM 2026 vorgestellt. Es zeigt schwarz-rot-goldene Streifen, die zur Raute werden, und erinnert an die 1990er-Jahre. Die Präsentation weckt Emotionen, ähnlich wie frühere Trikots in der Geschichte der Nationalmannschaft.

Am Mittwoch stellte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sein neues Heimtrikot für die WM 2026 vor, noch bevor sich die deutsche Nationalmannschaft qualifiziert hat. Das Design umfasst schwarz-rot-goldene Streifen, die an der Brust zur charakteristischen Raute verlaufen und an die Trikots der 1990er-Jahre erinnern. Eine Stilkritik dazu findet sich unter dem Titel „Dresscode für Deutschland“.

Fußballtrikots wecken oft starke Emotionen, verbunden mit Erfolgen oder Misserfolgen. Beim WM-Turnier 1990 wurde das Heimtrikot ikonisch durch Andi Brehmes entscheidenden Elfmeter im Finale gegen Argentinien, das zum WM-Titel führte. Der DFB versuchte 2018, diesen Stil zu kopieren, scheiterte jedoch mit einem frühen Ausscheiden in der Vorrunde.

Im Gegensatz dazu stand das Trikot der WM 2014 für Erfolg: Obwohl im Halbfinale gegen Brasilien das Auswärtstrikot getragen wurde, markierte es den 7:1-Sieg als höchsten Halbfinalsieg in der WM-Geschichte. Miroslav Klose erzielte dabei mit dem 2:0-Tor einen WM-Torrekord.

Ähnliche Aufregung gab es um das Auswärtstrikot für die EM 2024 in Pink-Lila, das junge Fans ansprechen sollte und polarisierte. Es wurde als Symbol für Vielfalt gesehen oder als Anbiederung an den „woken“ Zeitgeist kritisiert. Markenexperte Marcel Loko nannte es „eine neumodische Entscheidung, die 'zu wenig zeitlos' sei.“ Dennoch war es ein Verkaufserfolg: Adidas-Sprecher Oliver Brügge sagte: „Das pinke Trikot ist das am besten verkaufte Auswärtstrikot in der Geschichte aller DFB-Trikots.“ Das neue Retro-Heimtrikot könnte ebenfalls ein Schlager werden.

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