Der YouTuber Dhruv Rathee hat den Film Dhurandhar des Regisseurs Aditya Dhar als falsche Propaganda bezeichnet, während die Schauspieler ihn als Abbild der realen Situation in Indien beschreiben. Mit Ranveer Singh in der Hauptrolle hat der Film weltweit über 800 Crore Rupien eingenommen, stieß aber auf Debatten über seine politische Botschaft.
Der Film Dhurandhar, der einen indischen Spion zeigt, der pakistanische Banden infiltriert, um Terrornetzwerke zu zerschlagen, sorgt seit seiner Veröffentlichung für Kontroversen. Er lässt sich von realen Ereignissen wie der Entführung der IC 814 im Jahr 1999, dem Parlamentsangriff 2001 und den Mumbai-Anschlägen 2008 inspirieren. In einem Video sagte YouTuber Dhruv Rathee: "Der Regisseur des Films Dhurandhar, Aditya Dhar, hat eine falsche Behauptung aufgestellt und versucht, durch seinen Film Unsinn-Propaganda zu verbreiten." Er fügte hinzu, dass gut gemachte Propagandafilme gefährlicher seien, da Dhurandhar fesselnd sei im Gegensatz zu schlechten wie The Taj Story und The Bengal Files.
Rathee hatte zuvor die Gewalt im Trailer kritisiert. Der Film verwendet echte Aufnahmen vom 26/11-Anschlag und Audioaufnahmen von Terroristen und ihren Lenkern, was die Grenze zwischen Fiktion und Realität verwischt, trotz Disclaimer. Schauspieler Ankit Sagar, der Javed Khanani spielte, reagierte auf eine Zeile über Inder als größte Feinde: "Das war die Situation in Indien damals. Die Demonetisierung geschah... etwas muss passiert sein." Er mied Politik, vertraute aber der Recherche des Regisseurs.
Schauspieler Danish Pandor, der Uzair Baloch darstellte, sagte: "Man kann 26/11 nicht leugnen... die Sprachnachrichten geben Gänsehaut." Er hob die Rolle des Films bei der Förderung von Empathie für Geiseln während der Anschläge hervor. Zuvor lobte Hrithik Roshan Drehbuch und Action, stimmte aber der Politik nicht zu. Mit Ranveer Singh neben Akshaye Khanna, R Madhavan, Arjun Rampal und Sanjay Dutt hat der Film in 16 Tagen weltweit fast 800 Crore Rupien eingespielt.