Filmkritik
Judy Greer führt schwarze Komödie 'Chili Finger' bei SXSW an
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Der Film "Chili Finger" von Edd Benda und Stephen Helstad feierte seine Premiere in der Sektion "Narrative Spotlight" auf der SXSW 2026. In der Hauptrolle spielt Judy Greer eine Betrügerin, die von einem realen Vorfall aus dem Jahr 2005 inspiriert wurde. Der Film verbindet Elemente eines wahren Verbrechens mit fiktionalen Wendungen in einer an die Coen-Brüder angelehnten Komödie. Zu den Co-Stars gehören John Goodman, Bryan Cranston und Sean Astin.
Der französische Animationsfilm Viva Carmen feierte in der Sektion „Quinzaine des Cinéastes“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes Premiere und bietet eine farbenfrohe Neuinterpretation der klassischen Oper Carmen. Regisseur Sébastien Laudenbach setzt bei dem Film stärker auf eindrucksvolle Bilder als auf die Musik der Vorlage. Die Handlung folgt einem neuen jugendlichen Protagonisten, der die Ereignisse der Geschichte im Sevilla des 19. Jahrhunderts erlebt.
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Der erste Spielfilm des mexikanischen Regisseurs Bruno Santamaría Razo feierte bei der Semaine de la Critique in Cannes Premiere. Der Film schöpft direkt aus seinen Kindheitserinnerungen an die HIV-Diagnose seines Vaters.
Der tamilische Film „Oh Butterfly“ von Regisseur Vijay Ranganathan beleuchtet die psychologischen Auswirkungen von Schuld anhand der Geschichte einer Frau, die mit dem Tod ihres Mannes ringt. Mit Nivedhithaa Sathish, Ciby und Attul in den Hauptrollen verwendet der Film den Schmetterlingseffekt als Metapher. Er erhält Lob für die Charakterentwicklung und zurückhaltende Thriller-Elemente.
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Maggie Gyllenhaals zweiter Spielfilm „The Bride!“ bietet eine feministische Neuinterpretation der Frankenstein-Geschichte mit Jessie Buckley und Christian Bale in den Hauptrollen. Spielend in Chicago 1936, folgt der Film dem Monster und seiner wiederbelebten Braut auf ihrem Weg durch Liebe und Rebellion. Kritiker loben die Punk-Energie, kritisieren jedoch das Tempo.
Ein Variety-Filmkritiker hat Michael Rozeks Debütfilm 'Marianne', ein konzeptionelles Ein-Frauen-Projekt mit Isabelle Huppert, besprochen. Die Rezension, Teil des Abschieds des Kritikers nach zwei Jahrzehnten bei der Publikation, beschreibt den Film als ernsthaftes, aber fehlerhaftes Monolog über das Potenzial des Kinos. Rozeks Film von vor drei Jahren erforscht Themen des Realismus im Film inmitten von Branchenfrustrationen.
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Itonje Søimer Guttormsens 'Butterfly' feierte Premiere beim Rotterdam Film Festival, mit Renate Reinsve als punkiger Künstlerin, die mit familiärer Entfremdung kämpft. Der Film verbindet Komödie und Drama auf Gran Canaria und folgt zwei Schwestern, die den mysteriösen Tod ihrer Mutter untersuchen. Kritiker loben den farbenfrohen Ton, kritisieren aber den zu langen dritten Akt.
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