Die Komödie 'Ella McCay' von James L. Brooks mit Emma Mackey als junger Politikerin hat gemischte Kritiken von Rezensenten erhalten. Der Film beleuchtet Themen wie Idealismus und familiäre Dysfunktion vor einem politischen Hintergrund im Jahr 2008. Während das Ensemble gelobt wird, bemängeln Kritiker den übermäßig sentimentalen Ton und die Entfernung von realer Politik.
Überblick
'Ella McCay' ist eine Komödie, die von James L. Brooks geschrieben und inszeniert wurde, bekannt für Filme wie 'Terms of Endearment' und Fernsehserien wie 'The Mary Tyler Moore Show'. Die Geschichte dreht sich um Ella McCay (Emma Mackey), die mit 34 Jahren Gouverneurin eines namenlosen Staates wird. Im Jahr 2008 angesiedelt, zeigt die Erzählung eine optimistischere Ära, wie von der Erzählerin Julie Kavner betont. Ellas Idealismus stößt mit ihrer dysfunktionalen Familie zusammen, einschließlich ihres Vaters Eddie (Woody Harrelson), ihrer Tante Helen (Jamie Lee Curtis), ihres Ehemanns Ryan (Jack Lowden) und ihres Bruders Casey (Spike Fearn).
Handlungsdetails
Ella, zunächst Vizegouverneurin, setzt skurrile Maßnahmen um, wie die Auflösung von Telefonhotlines zugunsten direkter Bürgerkontakte und ein Zahnarztprogramm 'Tooth Tutors'. Ihr Aufstieg wird durch persönliche Rückschläge erschwert, darunter den Tod ihrer Mutter (Rebecca Hall) und Familienskandale. Als Gouverneurin wird sie von einem Reporter erpresst und sucht die Versöhnung mit ihrem Vater. Der Film greift Einflüsse von Frank Capra auf, betont jedoch Charakterfehler und Optimismus, mit Nebenrollen von Kumail Nanjiani als Fahrer Trooper Nash, Ayo Edebiri als Caseys Ex Susan und Albert Brooks als Ex-Gouverneur Bill Moore.
Produktion und Veröffentlichung
Produziert von Gracie Films für 20th Century Studios, verfügt der Film über Kameraführung von Robert Elswit, Schnitt von Tracey Wadmore-Smith und Musik von Hans Zimmer. Mit 115 Minuten Laufzeit und PG-13-Freigabe wurde er am 10. Dezember 2025 im El Capitan Theater in Los Angeles gezeigt. 'Ella McCay' feiert unvollkommene Idealisten in einer zynischen Welt.
Kritische Rezeption
Die Rezensionen heben die starken Darstellungen des Ensembles hervor, insbesondere Mackeys Rolle als perfektionistische Führerin. Kritiker von The Hollywood Reporter und Variety bezeichnen die Figuren jedoch als unecht und den Dialog als zu glatt, ohne Realismus. Manche sehen es als Fehlschlag im Vergleich zu Brooks' früheren Erfolgen, mit veralteten politischen Ansichten und unnötigen Nebenhandlungen. Trotz Mängeln überzeugen das ehrliche Herz und der Humor stellenweise.