Dobrindt gründet neue einheit zur drohnenabwehr

Aufgrund zunehmender Meldungen über illegale Drohnenflüge in Deutschland setzt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) einen Abwehrplan in Gang. Ab Dezember startet eine neue Einheit der Bundespolizei mit 130 zusätzlichen Kräften. Die Beamten sollen Drohnen um Flughäfen und sicherheitsrelevante Objekte aufspüren und neutralisieren.

Die Initiative folgt auf immer häufigere Sichtungen illegaler Drohnenflüge, wie die Zeitung Bild am Sonntag berichtet. Die neue Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei wird dezentral eingesetzt, insbesondere rund um wichtige Flughäfen, in der Hauptstadt und bei sicherheitsrelevanten Objekten. Die Beamten sollen Drohnen aufspüren, abfangen und abschießen, unterstützt durch Hubschrauber für bundesweite Einsatzfähigkeit.

"Drohnen und wachsende Cyberangriffe sind eine Gefahr der neuen hybriden Bedrohung, auf die wir entschlossen reagieren", sagte Dobrindt der Zeitung. "Wir rüsten auf gegen die digitale Bedrohung im Netz und gegen die Drohnen-Bedrohung aus der Luft." Im Oktober hatte der Minister angekündigt, vorrangig Störsignale gegen Drohnen einzusetzen.

Die Bundesregierung investiert kurzfristig 100 Millionen Euro in moderne Technologien zur Drohnenabwehr. Das Paket umfasst Radardetektion, Störtechnik und Abfangdrohnen, um gefährliche Fluggeräte frühzeitig zu erkennen und sicher auszuschalten. Diese Maßnahmen zielen auf den Schutz kritischer Infrastruktur ab und unterstreichen die wachsende Sorge vor hybriden Bedrohungen.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen