Der NFL-Draft-Analyst Lance Zierlein erklärte, dass die Auswahl des Toledo-Safetys Emmanuel McNeil-Warren an 21. Stelle für die Pittsburgh Steelers verfrüht wäre. Als Reaktion auf einen Mock-Draft-Entwurf deutete Zierlein an, dass das Team wahrscheinlich einen Offensive Liner draften oder das Auswahlrecht weitertraden würde. McNeil-Warren besuchte die Steelers vor dem Draft und gilt als drittbester Safety-Kandidat.
Im Podcast „Heed the Call“ prognostizierte Analyst Marc Sessler, dass die Steelers McNeil-Warren an 21. Stelle wählen würden. Zierlein widersprach dem: „Ja, McNeil-Warren an dieser Stelle ist zu früh. Das ist ein Nein, sie werden wahrscheinlich einen Offensive Liner draften oder zurücktraden.“ Die Steelers halten den 21. Pick und haben zwar ihre Tiefe auf der Safety-Position gestärkt, aber McNeil-Warren für einen Pre-Draft-Besuch eingeladen; er ist der einzige Safety-Kandidat mit Erstrunden-Potenzial, den sie auf diese Weise getroffen haben. McNeil-Warren zeichnet sich als groß gewachsener, physischer Spieler aus, der in der MAC gegen den Lauf dominierte. Er bringt eine starke Tackling-Technik mit und kann größere Receiver in der Manndeckung kontrollieren, wenngleich seine Instinkte in der Raumdeckung noch weiterentwickelt werden müssen. Scouts stufen ihn hinter dem Top-Talent Caleb Downs, der früh im Draft erwartet wird, und Dillon Thieneman, der für die Mitte der ersten Runde prognostiziert wird, ein. Einige Analysten sind sich uneins über den Zeitpunkt. Peter Schrager sagte kürzlich voraus, dass Downs, Thieneman und McNeil-Warren alle vor dem Pick der Steelers ausgewählt werden könnten. Die Steelers haben Bedarf in der Offensive Line, da sich Broderick Jones von einer Nackenverletzung erholt und Isaac Seumalo als Left Guard abgewandert ist. Da Pittsburgh bereits über 12 Draft-Picks verfügt, könnten sie leicht zurücktraden, um zusätzliche Auswahlrechte zu erhalten, falls an 21. Stelle kein klares Ziel mehr verfügbar ist.