Drake Maye Favorit vor Matthew Stafford im NFL-MVP-Rennen 2025

Während die NFL-Saison 2025 in die Spielwoche 18 geht, hat sich der Quarterback der New England Patriots Drake Maye als klarer Favorit für die MVP-Auszeichnung durchgesetzt, indem er sein Team zum AFC-East-Titel führte. Der Veteran der Los Angeles Rams Matthew Stafford bleibt ein starker Kandidat mit überlegenen Pass-Statistiken, doch die jüngsten Teamprobleme haben seine Chancen getrübt. Beide Spieler bestreiten entscheidende Partien, die die Wähler beeinflussen könnten.

Der NFL-MVP-Preis hat historisch Quarterbacks bevorzugt, mit 48 Gewinnern in dieser Position seit 1957, einschließlich der letzten 12 aufeinanderfolgenden Sieger. Das Rennen dieses Jahres hat sich auf zwei Hauptbewerber verengt: Drake Maye von den Patriots und Matthew Stafford von den Rams.

Maye, der dritte insgesamt im Draft 2024, hat New England von zwei aufeinanderfolgenden 4-13-Saisons zu AFC-East-Champions gemacht, den ersten seit 2019. Vor Spielwoche 18 liegt er ligaweit auf Platz drei mit 30 Touchdown-Pässen und Platz vier mit 4.203 Passing-Yards, eine deutliche Verbesserung gegenüber seinem Rookie-Jahr. Er hat zudem über 400 Rushing-Yards und vier Boden-Touchdowns beigesteuert. Nach einer 10-Spiele-Siegessträhne stolperten die Patriots in Woche 15, erholten sich aber mit 380 Yards und zwei Touchdowns gegen Baltimore sowie fünf Touchdowns in einem 42-10-Kantersieg gegen die Jets. Ein Sieg gegen die Miami Dolphins kombiniert mit einer Broncos-Niederlage sicherte die AFC-No.-1-Seed. Die Oddsmaker bei DraftKings sehen Maye bei -295 als Favorit.

Stafford, 37 Jahre alt, hat trotz früher Rückenprobleme jedes Spiel bestritten, führt die NFL mit karrierebesten 42 Touchdown-Pässen und liegt nur 34 Yards hinter Ligaführer Dak Prescott bei 4.448. Die Rams verloren jedoch drei der letzten fünf Spiele, inklusive zweier Niederlagen in Folge, die ihre NFC-West-Repeat-Chancen beendeten. Sie treffen nun auf die 3-13 Arizona Cardinals, wobei die Playoff-Setzung möglicherweise vor Anpfiff feststeht. Stafford notiert bei +225, gestützt durch seine Elite-Produktion, aber gebremst durch den späten Einbruch des Teams.

Analyst Scott Erskine bemerkt, dass Staffords Zahlen zwar glänzend sind, Mayes Geschichte der Franchiseneubelebung ihm jedoch den Vorteil verschafft. Andere Quarterbacks wie Prescott (4.482 Yards, 30 TDs) und Jared Goff (4.233 Yards, 33 TDs) scheiterten an verpassten Playoffs und lassen das Duell den beiden.

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