Das Nationale Seismologische Zentrum Chiles verzeichnete am Samstag, den 4. April, mehrere Erdbeben mit Stärken zwischen 3,0 und 4,7. Die Erschütterungen ereigneten sich in unterschiedlichen Tiefen in den nördlichen und südlichen Regionen. Es wurden keine Schäden oder größeren Warnungen gemeldet.
Das Nationale Seismologische Zentrum der Universität von Chile meldete am 4. April sieben Erdbeben. Das stärkste Beben mit einer Stärke von 4,7 ereignete sich um 12:48 Uhr Ortszeit, 76 km südwestlich von Ollagüe in einer Tiefe von 128 km. Ein weiteres Beben der Stärke 4,6 ereignete sich um 06:22 Uhr, 22 km westlich von Cuya, in 63 km Tiefe.
Die vollständige Liste: 15:19 Uhr, 3,4 in 79 km südöstlich von Socaire (233 km Tiefe); 13:26 Uhr, 3,6 in 182 km westlich von Valdivia (20 km Tiefe); 07:05 Uhr, 3,0 in 14 km nordöstlich von Camiña (102 km Tiefe); 06:49 Uhr, 3,2 in 26 km nordöstlich von Calama (116 km Tiefe); sowie 05:55 Uhr, 3,0 in 29 km nördlich von Calama (100 km Tiefe).
Solche Ereignisse sind aufgrund der Lage Chiles an der Grenze zwischen der Nazca-Platte und der Südamerikanischen Platte, die zu Erdkrustenbewegungen führt, typisch. Die meisten davon bleiben von den Bewohnern unbemerkt.
Senapred riet dazu, Ruhe zu bewahren, unter stabilen Gegenständen Schutz zu suchen, Strom-, Wasser- und Gasleitungen abzustellen und sich nicht in Gebäuden auf der Straße aufzuhalten. Für Fahrzeuge oder Großveranstaltungen gelten spezifische Anweisungen.