Ein Erdbeben der Stärke 4,7 ereignete sich am Montag, dem 9. März 2026, im Municipio El Cairo in Valle del Cauca und wurde in mehreren südwestlichen Regionen Kolumbiens gespürt. Das Epizentrum lag um 17:11 Uhr Ortszeit in 91 Kilometern Tiefe. Bisher wurden keine Schäden oder Verletzungen gemeldet.
Der kolumbianische Geologische Dienst meldete das Erdbeben der Stärke 4,7 mit Epizentrum in El Cairo im nördlichen Valle del Cauca am 9. März 2026. Dieses seismische Ereignis, das stärkste des Tages, ereignete sich um 17:11 Uhr Ortszeit und erreichte eine Tiefe von 91 Kilometern. Es wurde mit mäßiger Intensität in Cali sowie in benachbarten Municipios wie Argelia und San José del Palmar in Chocó gespürt. Bewohner im Eje Cafetero, einschließlich Pereira und Armenia, berichteten ebenfalls auf Social Media davon, es gespürt zu haben. nnAm frühen Morgen und Vormittag dieses Montags wurden mindestens 11 zusätzliche Erschütterungen in Departamentos wie Santander, Antioquia und Valle del Cauca registriert, mit Stärken zwischen 2,1 und 2,6, die als geringe Intensität gelten und in den meisten Fällen nicht spürbar sind. Insgesamt ereigneten sich in Kolumbien in weniger als 24 Stunden mehr als acht Erdbeben. nnDie Behörden für Risikomanagement und Überwachungsinstanzen beobachten die seismische Aktivität weiterhin. Von diesem Ereignis wurden keine Sachschäden oder Verletzungen gemeldet. nnKolumbien weist eine hohe seismische Aktivität aufgrund der Interaktion der Nazca-, Südamerikanischen und Karibischen Tektonikplatten auf. Das Land ist Teil des Pazifischen Feuerrings, von wo aus etwa 80 Prozent der stärksten Erdbeben der Welt ihren Ursprung nehmen, was eine ständige Überwachung durch wissenschaftliche Behörden rechtfertigt.