Die Regierungschefin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada Molina, leitete das Erste Metropolitane Manöver 2026, das erstmals die Bemühungen zwischen Mexiko-Stadt und dem Bundesstaat Mexiko für ein simuliertes Erdbeben der Stärke 7,2 mit Epizentrum in Oaxaca koordinierte. Die Warnung wurde um 11:00 Uhr über Lautsprecher und Mobilgeräte ausgelöst, mit reduzierter Lautstärke auf Telefonen auf Wunsch der Präsidentin Claudia Sheinbaum. Es wurden keine Verletzungen während der Übung gemeldet.
Am 18. Februar 2026 um 11:00 Uhr wurde das seismische Warnsystem in Mexiko-Stadt und im Bundesstaat Mexiko im Rahmen des Ersten Metropolitanen Manövers des Jahres aktiviert. Unter der Annahme eines Erdbebens der Stärke 7,2 mit Epizentrum 11 Kilometer von Pinotepa Nacional, Oaxaca, umfasste die Übung das Sekretariat für Integriertes Risikomanagement und Zivilschutz, das Heroische Feuerwehrkorps und das C5. Clara Brugada Molina überwachte den Start vom C5 aus, wo sie Berichte ihres Kabinetts erhielt. Der Sekretär für Bürgersicherheit, Pablo Vázquez Camacho, berichtete, dass fünf Hubschrauber der Gruppe Cóndores eingesetzt wurden, um die 1.017 Sektoren der Stadt zu überprüfen und simulierte Infrastrukturschäden zu erkennen. Brigaden des Sekretariats für Mobilität, des Sekretariats für Arbeiten und Dienstleistungen sowie des Sekretariats für Integriertes Wassermanagement prüften Verkehrssysteme, Straßennetze und hydraulische Infrastruktur. Präsidentin Claudia Sheinbaum nahm am Nationalpalast teil, trat mit Arbeitern und Journalisten auf den zentralen Patio hinaus. Sie erinnerte daran, dass „Prävention unsere Stärke ist“, und bezog sich auf vergangene Erdbeben wie 1985, 2017 und 2021. Auf Android-Geräten wurde auf Sheinbaums Wunsch die Kennzeichnung „präsidentielle Warnung“ entfernt, auf iOS blieb sie bestehen. Brugada stellte fest, dass die Telefonwarnung leiser war und eine Nachricht enthielt, dass es sich um eine Übung handelte. Von den 13.998 Lautsprechern des C5 aktivierten sich 98 %, 212 fielen aus. Im Zentralbereich wurden Rettungen von unter Trümmern Eingeklemmten simuliert, und der öffentliche Nahverkehr wurde vorübergehend für Zivilschutzprotokolle unterbrochen. Es gab keine Verletzungen. Dies ist das erste von drei geplanten Manövern: das zweite am 6. Mai als Teil des Nationalen Manövers und das dritte am 19. September, das erstmals auf einen Samstag fällt. Brugada betonte: „Dieses erste Manöver ist essenziell, um uns zu erinnern, dass Prävention Leben rettet. Wir wollen, dass die Bewohner diese Zivilschutzkultur annehmen.“ Die Behörden gaben Empfehlungen: Familienpläne erstellen, sichere Zonen identifizieren, bei einem Erdbeben ruhig bleiben und danach Strukturen prüfen.