Die Regierung von Claudia Sheinbaum hat den Plan Kukulcán vorgestellt, eine Sicherheitsstrategie zum Schutz von Besuchern und Delegationen in den Gastgeberstädten der WM 2026: Mexico City, Guadalajara und Monterrey. Die Initiative umfasst nahezu 100.000 Einsatzkräfte sowie internationale Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, Kanada und der FIFA. Sie beinhaltet Sicherheitsringe an Schlüsselpunkten und Luftverteidigungssysteme.
Am 6. März 2026 gab die mexikanische Bundesregierung im Rahmen einer Pressekonferenz den Plan Kukulcán bekannt, der sich auf die Sicherstellung der Sicherheit vor, während und nach der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 konzentriert. Omar García Harfuch, Minister für Sicherheit und Bürgerschutz, erläuterte, dass die Strategie 20 Behörden auf allen drei Ebenen der Regierung einbezieht und einen Informationsaustausch mit den Vereinigten Staaten, Kanada und der FIFA für die operative Planung und das Risikomanagement vorsieht. nnRomán Villalvazo, Leiter des Koordinationszentrums für die WM 2026, erläuterte, dass die Operation nahezu 100.000 Einsatzkräfte umfassen wird, darunter 20.000 von der Guardia Nacional, der Armee und der Luftwaffe sowie Unterstützung durch staatliche und kommunale Polizei. Sie werden in «Sicherheitsringen» mit unmittelbaren, mittleren, fernen und Verstärkungsreaktionsstufen eingesetzt und decken Flughäfen, Autobahnen, Hotels, Trainingszonen der Teams, Stadien, Fan-Festival-Bereiche sowie den Schutz von Delegationen und Staatsoberhäuptern ab. nnDer Plan umfasst drei gemeinsame Task-Forces, eine pro Hauptaustragungsort (Mexico City, Guadalajara und Monterrey), sieben Gruppierungen für alternative Veranstaltungsorte und drei für die Luftverteidigung. Die Guardia Nacional wird in mittleren Distanzen operieren, während die Armee als Bodenverstärkung dient. Vor der Einrichtung werden Armeeeinheiten Durchsuchungen nach chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen, Sprengstoffen, Abhörgeräten sowie Drohnen durchführen. nnDie Luftkomponente umfasst ein System mit fünf Schichten: strategische Flugzeuge mit zweidimensionalen Radaren in Höhen zwischen 25.000 und 19.000 Fuß, Northrop F-5- und «Texan»-Flugzeuge zur Abfangbereitschaft, Rotorkflugzeuge für aeromedizinische Evakuierungen und Feuerunterstützung sowie Anti-Drohnen-Systeme auf den unteren Ebenen. Villalvazo warnte Besucher davor, unregistrierte Drohnen einzusetzen, da Anti-Drohnen-Systeme im Einsatz sind. nnDas Personal der Streitkräfte trainiert seit Januar, einschließlich Simulationen und Planungsübungen.