Mexikanische Beamte und FIFA versichern weiterhin die Sicherheit für die mexikanischen WM-Austragungsort 2026 nach der Kartellgewalt letzte Woche nach El Menchos Tod. Experten spekulieren über eine mögliche Waffenruhe, während einige Teams Umzugsbedenken äußern und US-Mitveranstalter föderale Unterstützung ohne ICE-Beteiligung detaillieren.
Die Gewalt, ausgelöst durch die Tötung des CJNG-Führers Nemesio Oseguera Cervantes, alias El Mencho, durch das mexikanische Militär am 22. Februar, hat sich auf 20 Bundesstaaten ausgebreitet, einschließlich in der Nähe von WM-Örtlichkeiten wie Guadalajara und Monterrey, mit brennenden Fahrzeugen, Straßensperren und Dutzenden Toten. Dies folgt auf anfängliche Unruhen, die zu Verschiebungen von Fußballspielen führten, wie zuvor berichtet. Präsidentin Claudia Sheinbaum baute auf ihre früheren Aussagen auf und wiederholte bei einer kürzlichen Pressekonferenz, dass 'jede Garantie' für Mexikos sechs Austragungsorte besteht – Mexico City (fünf Spiele), Guadalajara und Monterrey (je vier) – und insistierte: 'Es gibt kein Risiko.' FIFA-Präsident Gianni Infantino stimmte zu mit 'vollstem Vertrauen' in die mexikanischen Behörden und hob ihre Rolle bei der Aufrechterhaltung der Ordnung hervor. Sicherheitsanalysten äußerten gemischte Ansichten zum Kartellverhalten. Dr. Raul Benítez prognostizierte, dass das CJNG während des Turniers eine temporäre Waffenruhe einlegen könnte, um Aufmerksamkeit zu vermeiden, ähnlich wie die Gang-Pausen in El Salvador in den 2010er Jahren. Der ehemalige US-DEA-Chef Ray Donovan war jedoch skeptisch und verwies auf Führungsvakuum nach El Menchos Tod, die Inhaftierung seines Sohnes 'El Menchito' in den USA und Sheinbaums Fokus auf Rechtsstaatlichkeit. Nationalmannschaften aus Jamaika, Bolivien und Portugal haben private Bedenken zu mexikanischen Spielen geäußert und Umzüge vorgeschlagen. Ein Opfer war ein Tauchwettbewerb nahe Guadalajara, der wegen Botschaftsbeschränkungen abgesagt wurde. Mexiko zielt weiterhin auf fünf Millionen Besucher und große wirtschaftliche Gewinne ab. Über die Grenze hinweg kündigte Inglewoods Bürgermeister James T. Butts Jr. föderale Hilfe für acht Spiele im SoFi Stadium an, gestützt auf Erfahrungen mit Großkonzerten, bestätigte aber keine Rolle für Immigration and Customs Enforcement. Im Gegensatz dazu erwägen Beamte in Foxboro, Massachusetts, den Rückzug wegen unfinanzierter Sicherheitskosten von DHS und FEMA.