Die mexikanische Regierung hat die FIFA kontaktiert, um zu gewährleisten, dass Guadalajara weiterhin Austragungsort der WM 2026 bleibt, trotz jüngster Gewalt in Jalisco nach dem Tod von 'El Mencho'. Präsidentin Claudia Sheinbaum wies Besorgnisse für Besucher zurück, während Länder wie Deutschland, Bolivien und Portugal Sicherheitsbedenken äußern.
Die mexikanische Regierung hat Kontakte zur FIFA aktiviert, um die Sicherheit in Guadalajara als Austragungsort der WM 2026 zu garantieren, nach einer Welle von Gewalt in Jalisco nach dem Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, alias 'El Mencho'. Bundesbehörden und lokale Organisatoren haben der FIFA zugesichert, dass ausreichende Sicherheitsbedingungen für das Turnier vorhanden sind, das am 11. Juni im Estadio Azteca mit dem Spiel Mexiko-Südafrika beginnt. Die FIFA hat Details zu Sicherheitsprotokollen angefordert, nachdem Straßensperren weniger als anderthalb Kilometer vom Stadion in Guadalajara stattfanden. Quellen, die von Bloomberg zitiert werden, sagten, dass bevorstehende Treffen operative Details klären werden. Weder lokale Organisatoren noch die FIFA haben auf Kommentaranfragen reagiert. In ihrer morgendlichen Pressekonferenz sagte Präsidentin Claudia Sheinbaum: „Es gibt keinerlei Risiko, keines“, bezüglich des Schutzes für internationale Fans und Teams. Am Sonntag wurden vier mexikanische Profifußballspiele wegen Gewalt in Jalisco und anderen Regionen abgesagt, obwohl ein robuster Einsatz für das Testspiel Mexiko-Island in Querétaro erwartet wird. Guadalajara wird ab dem 11. Juni vier Spiele ausrichten, darunter Mexiko-Südkorea und Uruguay-Spanien. Teilnehmende Länder haben Bedenken geäußert: In Deutschland forderte Christoph Ploß die FIFA auf, Sicherheitsstandards zu gewährleisten, und Rudi Völler nannte die Gewalt „alarmierend“. Der bolivianische Fußballverband wird einen Brief mit Forderung nach verstärkten Maßnahmen für ein Qualifikationsspiel im März in Guadalajara und Monterrey schicken. Portugal beobachtet die Lage vor seinem Testspiel am 28. März gegen Mexiko im Estadio Azteca und priorisiert die Sicherheit von Spielern und Fans. Sheinbaum zitierte FIFA-Präsident Gianni Infantino, der von „Vertrauen“ in die Organisation und „keinem Problem“ sprach. Datum und Ort für Mexiko-Portugal bleiben unverändert, laut Mexikanischem Fußballverband.