Valle del Cauca leistet Pionierarbeit bei Informationssystem für Katastrophenrisiken

Die Regierung von Valle del Cauca hat der nationalen Katastrophenschutzbehörde (Ungrd) ihr geografisches Informationssystem zur Echtzeit-Erfassung von Katastrophenrisiken in ihren 42 Gemeinden vorgestellt. Ungrd-Direktor Carlos Carrillo würdigte das Departement als das erste, das dieses Instrument eigenständig entwickelt hat. Das System ermöglicht Bürgermeistern und Hilfsorganisationen fundierte und zeitnahe Entscheidungen.

Auf dem nationalen Treffen der Risikomanagement-Koordinatoren präsentierte die Regierung von Valle del Cauca ihr IT-Tool, das mit den Portalen regionaler Umwelt-, Landwirtschafts- und Energieversorgungsbehörden verknüpft ist. Risikomanagement-Sekretär von Valle del Cauca, Francisco Tenorio, schrieb den Erfolg der Führung von Gouverneurin Dilian Francisca Toro zu. "Wir verfügen nun durch dieses vom departementalen Risikomanagement-Sekretariat entwickelte System über tägliche Informationen, damit Bürgermeister, Koordinatoren und Hilfsorganisationen angesichts potenzieller Risiken präzise Entscheidungen in Echtzeit treffen und handeln können", erklärte Tenorio. Ungrd-Direktor Carlos Carrillo lobte die Bemühungen: "Wir haben gerade eine App gesehen, die hier vom Sekretariat eigenständig entwickelt wurde und uns Fortschritte bei der Dateninteroperabilität ermöglicht." Er merkte an, dass das nationale Informationssystem für Risikomanagement seit 14 Jahren auf seine Umsetzung warte. Auf dem Treffen wurden Projekte im Wert von etwa 23 Milliarden Pesos geprüft, darunter eines zur Stärkung der Feuerwehren in Buenaventura und Dagua durch Steuermodelle (Tax-for-Works), in Abstimmung mit Cenit und der Ungrd. Weitere Projekte in Höhe von insgesamt 61 Milliarden Pesos befinden sich derzeit in der Ausarbeitung, um die kommunalen Kapazitäten in der Risikoprävention und -reaktion zu verbessern.

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