Valle del Cauca leistet Pionierarbeit bei Informationssystem für Katastrophenrisiken

Die Regierung von Valle del Cauca hat der nationalen Katastrophenschutzbehörde (Ungrd) ihr geografisches Informationssystem zur Echtzeit-Erfassung von Katastrophenrisiken in ihren 42 Gemeinden vorgestellt. Ungrd-Direktor Carlos Carrillo würdigte das Departement als das erste, das dieses Instrument eigenständig entwickelt hat. Das System ermöglicht Bürgermeistern und Hilfsorganisationen fundierte und zeitnahe Entscheidungen.

Auf dem nationalen Treffen der Risikomanagement-Koordinatoren präsentierte die Regierung von Valle del Cauca ihr IT-Tool, das mit den Portalen regionaler Umwelt-, Landwirtschafts- und Energieversorgungsbehörden verknüpft ist. Risikomanagement-Sekretär von Valle del Cauca, Francisco Tenorio, schrieb den Erfolg der Führung von Gouverneurin Dilian Francisca Toro zu. "Wir verfügen nun durch dieses vom departementalen Risikomanagement-Sekretariat entwickelte System über tägliche Informationen, damit Bürgermeister, Koordinatoren und Hilfsorganisationen angesichts potenzieller Risiken präzise Entscheidungen in Echtzeit treffen und handeln können", erklärte Tenorio. Ungrd-Direktor Carlos Carrillo lobte die Bemühungen: "Wir haben gerade eine App gesehen, die hier vom Sekretariat eigenständig entwickelt wurde und uns Fortschritte bei der Dateninteroperabilität ermöglicht." Er merkte an, dass das nationale Informationssystem für Risikomanagement seit 14 Jahren auf seine Umsetzung warte. Auf dem Treffen wurden Projekte im Wert von etwa 23 Milliarden Pesos geprüft, darunter eines zur Stärkung der Feuerwehren in Buenaventura und Dagua durch Steuermodelle (Tax-for-Works), in Abstimmung mit Cenit und der Ungrd. Weitere Projekte in Höhe von insgesamt 61 Milliarden Pesos befinden sich derzeit in der Ausarbeitung, um die kommunalen Kapazitäten in der Risikoprävention und -reaktion zu verbessern.

Verwandte Artikel

Illustration of Colombian floods with government officials announcing emergency decrees for aid funding amid skeptical onlookers.
Bild generiert von KI

Kolumbianische Regierung erlässt Dekrete zur Bewältigung der Flutnotlage

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die kolumbianische Regierung hat mehrere Dekrete im Rahmen des ausgerufenen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Notstands aufgrund von Überschwemmungen in acht Departamentos erlassen, darunter eine 16-prozentige Steuer auf digitale Wetten und eine Aufstockung des Haushalts 2026 um 8,6 Billionen Dollar. Diese Maßnahmen sollen die Hilfe für Opfer finanzieren und die lokale Wirtschaft beleben. Kritiker wie Andi und AmCham bezweifeln ihren Einfluss auf Investitionen.

Die Nationale Einheit für das Katastrophenrisikomanagement (UNGRD) hat einen spezifischen Aktionsplan im Wert von 1,3 Billionen Pesos erstellt, um ausstehende Mängel beim Wiederaufbau von Providencia und Santa Catalina zu beheben. Direktor Carlos Carrillo erklärte, dass das Dokument mit der Raizal-Gemeinschaft und 26 Regierungssektoren abgestimmt wurde und nun auf die Genehmigung durch den Nationalen Rat für Katastrophenrisikomanagement wartet.

Von KI berichtet

Die kolumbianische Contraloría General de la República berichtete, dass das Dekret 0150 von 2026, mit dem im Februar aufgrund der Klimakrise ein wirtschaftlicher Notstand ausgerufen wurde, keine fundierte Berechnungsgrundlage für die geforderten 8,26 bis 8,68 Billionen Pesos aufweist. Die Aufsichtsbehörde stellte Diskrepanzen bei den Schadensschätzungen, etwa bei den überfluteten Flächen, sowie das Fehlen eines koordinierten nationalen Plans fest. Diese Prüfung erfolgt auf Ersuchen des Verfassungsgerichts.

Invest Pacific leitet vom 2. bis 8. Mai eine Wirtschaftsmission aus dem kolumbianischen Departement Valle del Cauca in Madrid, Spanien. Ziel der Initiative ist es, Kontakte zu spanischen Unternehmen aus den Bereichen Agrarindustrie, Logistik und erneuerbare Energien zu knüpfen. Die Mission wird in Zusammenarbeit mit dem Büro des Gouverneurs von Valle del Cauca und ProColombia organisiert.

Von KI berichtet

Mitte März erhalten Unternehmen aus Cali und Valle del Cauca Auszeichnungen für Nachhaltigkeit, Innovation und Management. Colombina führt im Bereich globale Nachhaltigkeit, Banco de Occidente gewinnt im Bereich Fintech. Unternehmen wie die Vennex Group und die Fundación Valle del Lili erhalten ebenfalls Auszeichnungen.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen