Mexiko-Stadt hat die Kampagne zur Bekämpfung von Waldbränden für das Jahr 2026 gestartet und fast 4.000 Einsatzkräfte mobilisiert, um Grünflächen und Naturschutzgebiete zu schützen. Regierungschefin Clara Brugada stellte eine Präventionsstrategie vor, die darauf abzielt, die Auswirkungen von Bränden um 10 Prozent zu senken. Der Plan legt den Schwerpunkt auf die Beseitigung von Unterholz sowie die Koordination mit den Bezirken und Anwohnern.
Clara Brugada, Regierungschefin von Mexiko-Stadt, leitete den Kampagnenstart am 1. April 2026. Die Bemühungen umfassen 2.370 Feuerwehrleute und 1.600 Brigademitglieder sowie 13 Basislager, 82 Spezialfahrzeuge und über 100 Einheiten der Feuerwehr. Autonome Drohnen und Kommunikationssysteme für entlegene Gebiete verbessern die Erkennung, wobei die durchschnittliche Zeit bei 5 Minuten liegt und die Reaktionszeiten von einer Stunde und 48 Minuten zu den schnellsten des Landes gehören.
Sechzig Prozent des Stadtgebiets, etwa 88.000 Hektar, bestehen aus Naturschutzland, was eine zentrale Herausforderung für die Umweltbehörden darstellt. Die Bezirke Tlalpan und Milpa Alta sind aufgrund ihrer weitläufigen Naturflächen für 72 Prozent der Waldbrände verantwortlich und haben daher Priorität bei Präventivmaßnahmen wie der Beseitigung von Unterholz nach der Regenzeit.
Im Jahr 2026 wurden bisher 107 Waldbrände, 68 kleinere Vorfälle und 25 Brände in Schutzgebieten verzeichnet, die 40 Hektar Land beeinträchtigten. Die Behörden weisen darauf hin, dass die meisten Brände auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind, und appellieren an die Bewohner, keine Zigarettenstummel wegzuwerfen, keine unbefugten Lagerfeuer zu entzünden und keine unerlaubten landwirtschaftlichen Verbrennungen durchzuführen, um die Risiken in der heißen Jahreszeit zu minimieren.