Ein heftiger Sturm hat den Süden von Tucumán getroffen und massive Überschwemmungen, Straßensperrungen sowie Evakuierungen von Familien verursacht. Die Behörden haben Hilfsoperationen eingeleitet, während bis zu 170 Millimeter Niederschlag fielen. Die Lage bleibt unter Alarmstufe, der Unterricht wurde provinzweit ausgesetzt.
Der Süden von Tucumán befindet sich in einer Notlage aufgrund eines starken Sturms, der zu Überläufen von Flüssen, Überschwemmungen und der Isolierung von Ortschaften wie Leales, Graneros, La Cocha, Simoca und Juan Bautista Alberdi geführt hat. Laut Gouverneur Osvaldo Jaldo wurden bis zu 170 Millimeter Regenansammlung registriert, was die Situation in mehreren Gebieten kompliziert hat. In einer Pressekonferenz erklärte Jaldo: „Die Lage ist kompliziert, da es Orte gibt, wo es zu Überschwemmungen kam. Viele Menschen haben Dinge verloren, insbesondere persönliche Gegenstände, aber wir haben sofort Hilfe von der Provinzregierung, mittleren Organisationen und vielen Tucumanern geleistet, die solidarisch mithelfen.“ Route 334 zwischen La Cocha und Taco Ralo bleibt aufgrund von Wasser unbefahrbar, während Route 38 ernsthafte Probleme aufweist. In La Madrid erwägen die Behörden, die Straße zu durchbrechen, um Wasser abzuleiten und eine Überschwemmung der Stadt zu verhindern. Zu den Vorfällen gehören ein in Huasa Pampa Sud untergegangener Lkw und Videos von Nachbarn, die Tiere aus Strömungen bergen. Das Gebiet steht unter Gelber Warnstufe mit möglicher Eskalation auf Orange am Mittwoch, gemäß dem Nationalen Meteorologischen Dienst. Es werden Dienstausfälle und die Aussetzung des öffentlichen Nahverkehrs in der südlichen Hauptstadt gemeldet. Das Bildungsministerium hat den Unterricht für den Rest der Woche ausgesetzt und Schulen in Evakuierungs- und Hilfszentren umgewandelt. Die Provinzregierung hat gemeinsam mit Municipalitäten und Gemeinden Maßnahmen zur Unterstützung betroffener Familien in Häusern, auf Straßen und Wegen eingeleitet.