Ägypten hat mehr als 21 Tonnen französische medizinische Hilfsgüter erhalten, um Krankenhäuser bei der Versorgung von Verwundeten aus Gaza zu unterstützen. Zudem erörterten Kairo und Paris den Ausbau der Zusammenarbeit beim allgemeinen Krankenversicherungssystem.
Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar traf sich mit Eléonore Caroit, der französischen beigeordneten Ministerin für Frankophonie, internationale Partnerschaften und im Ausland lebende Franzosen, in Anwesenheit des französischen Botschafters Éric Chevallier. Die Parteien prüften die Lieferung medizinischer Hilfsgüter und lebenswichtiger Medikamente aus Frankreich und erörterten die Zusammenarbeit mit der französischen Entwicklungsagentur bei der zweiten Phase des ägyptischen allgemeinen Krankenversicherungssystems, das auf sechs weitere Gouvernements ausgeweitet werden soll. Abdel Ghaffar erklärte, dass das ägyptische Gesundheitssystem mit voller Kapazität arbeite, um Palästinenser, die aus Gaza evakuiert wurden, sowie Menschen, die aus dem Sudan ankommen, im Rahmen seiner humanitären Verantwortung zu behandeln. Caroit würdigte Ägyptens Rolle bei der Bewältigung regionaler Gesundheitsnotfälle und bekundete das Interesse Frankreichs an trilateralen Programmen zur Unterstützung der Gesundheitsentwicklung in afrikanischen Ländern.