Aufbauend auf den jüngsten Diskussionen des Industrial Licensing Committee hat die Industrial Development Authority (IDA) in Ägypten vereinfachte Vorschriften eingeführt, die es Herstellern ermöglichen, industrielle Tätigkeiten innerhalb genehmigter Zonen zu ändern oder zu ergänzen. Ziel ist es, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Lizenzvergabe zu beschleunigen. Der Rahmen umfasst Schlüsselsektoren wie Maschinenbau, Lebensmittelindustrie, Lederverarbeitung, Textilien und Chemie.
Nach Anweisungen von Industrieminister Khaled Hashem und den jüngsten Beratungen bei der ersten Sitzung des Industrial Licensing Committee hat Ägyptens Industrial Development Authority (IDA) neue Vorschriften eingeführt, die es Fabriken ermöglichen, ihre Tätigkeiten innerhalb desselben Industriesektors zu wechseln, ohne dass eine vorherige Umweltgenehmigung oder eine Überweisung an Änderungsausschüsse erforderlich ist.
Für Aktivitäten mit hohem Risiko sowie Projekte im Rahmen von Prioritätsinitiativen, wie etwa das staatlich geförderte Finanzierungsprogramm für Maschinen und Ausrüstung, sind weiterhin vorherige Genehmigungen erforderlich. Um neue Tätigkeiten hinzuzufügen, müssen Investoren nun einen Antrag auf technische Änderung ihrer Betriebslizenz bei der IDA oder ihren Niederlassungen einreichen, sofern dies innerhalb desselben Sektors geschieht und die genehmigte Stromkapazität um nicht mehr als 25 % erhöht wird.
IDA-Vorsitzende Nahed Youssef erklärte, dass die Maßnahmen ein Gleichgewicht zwischen der Vereinfachung von Verfahren – in Anlehnung an den Fokus des Ausschusses auf Kostensenkungen und die Vermeidung von Verzögerungen – und der Einhaltung von Umweltauflagen sowie Arbeitssicherheitsstandards herstellen.
Zuvor erforderten solche Änderungen mehrere Genehmigungen und technische Bewertungen. Die Reformen sollen es Fabriken ermöglichen, zu expandieren, Tätigkeiten zu integrieren und die Produktion auszuweiten, um so Ägyptens Industriestrategie zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors zu stärken.