Emmanuel Grégoire wirbt um Sophia Chikirou vor den Pariser Kommunalwahlen

In Paris versucht der Sozialist Emmanuel Grégoire bereits, die Insoumise-Abgeordnete Sophia Chikirou vor den Kommunalwahlen für sich zu gewinnen. Dieser Ansatz ist Teil einer Strategie, um den Durchbruch von La France insoumise (LFI) zu kontern und eine linke Allianz zu verhindern, die dem PS den Wettkampf gegen die Rechte kosten könnte. Eine Umfrage von Ifop-Fiducial für Le Figaro und Sud Radio deutet darauf hin, dass eine starke LFI-Liste in die Stichwahl einziehen könnte.

Die Pariser Kommunalwahlen versprechen Spannungen für die Sozialistische Partei (PS), die vor allem den Aufstieg von La France insoumise (LFI) fürchtet. Emmanuel Grégoire, eine sozialistische Figur und potenzieller Kandidat, verfolgt eine offensive Strategie, um diesen Durchbruch zu stoppen. Laut den Indiskretionen von Le Figaro "wirbt" er bereits um Sophia Chikirou, LFI-Abgeordnete für Paris und nahestehend zu Jean-Luc Mélenchon, in der Hoffnung, linke Spannungen zu entschärfen.

Eine Analyse von Le Figaro beleuchtet die Einsätze: Wenn die Insoumise-Liste im ersten Wahlgang über 10 Prozent holt, könnte sie in die Stichwahl einziehen und den Rest der Linken zwingen, sich mit Mélenchons Unterstützern zu verbünden, um die Rechte zu blockieren. Grégoire möchte den Konflikt zwischen Rachida Dati (LR) und Pierre-Yves Bournazel (verschiedene Rechte) nutzen, um seine Position zu stärken. Eine Umfrage von Ifop-Fiducial für Le Figaro und Sud Radio bestätigt diese Sorge und zeigt, dass der Schwung von LFI das Machtgefüge verändern könnte.

Diese Manöver erfolgen inmitten linker Spaltungen, wobei die PS eine digitale Strategie gegen LFI vorantreibt. Interne Kritik lastet auch auf Chikirou inmitten von Kontroversen, doch das hindert Grégoire nicht daran, einen taktischen Annäherungsversuch zu unternehmen. Die Einsätze sind klar: Eine rechte Sieges in der Hauptstadt zu verhindern.

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