Energieministerin lobt Dos Bocas und kritisiert Reform von 2013 im Senat

Mexikos Energieministerin Luz Elena González lobte die Raffinerie Dos Bocas als die produktivste des Landes bei ihrem ersten Auftritt im Senat. Sie kritisierte die Energiereform von 2013 als Fehlschlag, der Pemex verschuldet hat, ohne produktive Gewinne. Sie hob Fortschritte in der staatlichen Stromerzeugung und Ziele für erneuerbare Energien hervor.

Bei ihrem ersten Auftritt des Amtsjahres vor dem Senat der Republik lobte Energieministerin Luz Elena González die Raffinerie Olmeca in Dos Bocas, Tabasco, und behauptete, sie sei die produktivste im Nationalen Raffinerie-System (SNR) und verarbeite täglich 270.000 Barrel Rohöl. 'Es ist die Raffinerie, die am meisten Benzin produziert', versicherte sie und beschrieb sie als strategische Investition, die neoliberale Vorurteile über öffentliche Ineffizienz widerlegt. Pemex-Daten für September zeigen jedoch, dass Dos Bocas täglich 194.800 Barrel verarbeitete und damit auf dem zweiten Platz hinter der Raffinerie Miguel Hidalgo in Tula, Hidalgo, mit 248.300 Barrel lag. Pemex-CEO Víctor Rodríguez Padilla meldete für Oktober 230.000 Barrel und wies auf eine schrittweise Steigerung auf 320.000 Barrel hin.

Das SNR verarbeitete im September insgesamt 949.800 Barrel täglich, wobei Dos Bocas 20,5 Prozent beitrug. In diesem Monat produzierte Dos Bocas 192.400 Barrel Petroleumprodukte, ein Anstieg um 87,4 Prozent gegenüber August, einschließlich 44 Prozent Magna- und Premium-Benzin sowie 42 Prozent Eco-Diesel.

González verurteilte auch die Energiereform von 2013 unter Enrique Peña Nieto als 'vollständiges Scheitern', das die versprochenen 200 Milliarden US-Dollar privater Investitionen nicht anzog. Von 109 vergebenen Verträgen tragen sie nur 5 Prozent zur Ölförderung bei, etwa 100.000 Barrel täglich. 2018 wurde Pemex das am stärksten verschuldete Ölfeldunternehmen der Welt, mit Schulden, die keine produktive Kapazität schufen; über 60 Petrochemieanlagen wurden demontiert, und die Kraftstoffproduktion fiel um 60 Prozent.

Im Stromsektor stieg der Anteil der staatlichen Erzeugung von 35 auf 54 Prozent und stärkte das Nationale Stromsystem. Die CFE meldete im dritten Quartal Gewinne von 125 Milliarden Pesos. González begrüßt private Investitionen unter staatlicher Führung und setzte ein Ziel von 38 Prozent erneuerbarer Energien.

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