Der Geschäftsführer von Ethiopian Electric Power, Ashenafi Balcha, erklärte, dass Äthiopien seine Bemühungen zur Förderung erneuerbarer Energien und zum Ausbau regionaler Stromverbindungen intensiviert.
In einer Stellungnahme in Addis Abeba wies Ingenieur Ashenafi Balcha darauf hin, dass Äthiopien in den letzten Jahren drei Großprojekte fertiggestellt hat, darunter den Grand Ethiopian Renaissance Dam. Der gesamte erzeugte Strom stamme aus erneuerbaren und sauberen Quellen, sagte er. Äthiopien beliefert Dschibuti, den Sudan und Kenia mit Strom. Derzeit laufen Versuche, Strom nach Tansania zu verkaufen, während Studien für Verbindungen mit weiteren Ländern fortgesetzt werden. Die Exporte machen weniger als zehn Prozent der Gesamtproduktion aus. Der Bau des Wasserkraftprojekts Koysha schreitet rasch voran. Zudem befinden sich derzeit sechzehn Übertragungs- und Umspannstationen im Bau.