Der äthiopische Minister für Wasser und Energie, Habtamu Itefa, erklärte, dass in den vergangenen vier Jahren ermutigende Ergebnisse bei der gerechteren Verteilung des Zugangs zu Infrastruktur im ganzen Land erzielt wurden.
Addis Abeba, 15. Mai 2026.
In der Vergangenheit lag die Wasserversorgung in einigen Regionen bei nur 38 Prozent, während sie in anderen bis zu 70 Prozent erreichte, erinnerte der Minister. Seit dem Regierungswechsel wurden Entwicklungsprojekte gleichmäßiger verteilt.
Konkrete Verbesserungen konnten in dürreanfälligen Gebieten wie Afar, der Somali-Region und der Borena-Zone verzeichnet werden. Viehzüchter in Borena stellen auf Ackerbau um, der Tendaho-Damm in Afar unterstützt die Futterproduktion und die Weizenproduktion in der Somali-Region nimmt zu.
Die Stromerzeugungskapazität des Landes ist von unter 4.000 Megawatt auf fast 10.000 Megawatt gestiegen. Dieser Ausbau unterstütze die städtische Entwicklung und habe es Äthiopien ermöglicht, internationale Konferenzen auszurichten, so der Minister.