Äthiopien erhält nach dem Start einer neuen kontinentalen digitalen Plattform verbesserten Zugang zu Informationen über Biotechnologie und Biosicherheit. Die Biotech Africa Database zielt darauf ab, die Transparenz zu erhöhen und evidenzbasierte Entscheidungen in ganz Afrika zu unterstützen.
Die Biotech Africa Database wurde vom International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications AfriCenter und seinen Partnern entwickelt. Die Plattform bündelt länderspezifische Details zu biotechnologischen Vorschriften, Zulassungsentscheidungen und Verfahren für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Biotech-Produkten.
Bei der Auftaktveranstaltung sagte Dr. Margaret Karembu, Direktorin des ISAAA AfriCenter: „Heute haben wir eine Tür geöffnet, hinter der Daten Gerüchte ersetzen, wo ein Landwirt in Kampala dieselben Biotech-Informationen sieht wie ein Forscher in Kaduna, ein Händler in Johannesburg und ein politischer Entscheidungsträger in Addis Abeba.“
Äthiopien hat zwei gentechnisch veränderte Pflanzen für den kommerziellen Anbau zugelassen. Beide werden von der Environmental Protection Authority reguliert.