Kenyas Nationale Biosicherheitsbehörde fährt mit der Registrierung gentechnisch veränderter Pflanzen fort, um Landwirten angesichts der anhaltenden GVO-Debatte bei der Senkung der Produktionskosten zu helfen.
Die Generaldirektorin der Nationalen Biosicherheitsbehörde, Dr. Ann Karimi, erklärte, die Behörde stelle sicher, dass sich alle GVO-Produkte vor ihrer Zulassung einer wissenschaftlichen Bewertung unterziehen. Ihre Rolle bestehe weder darin, die Technologie zu fördern noch sie abzulehnen, sondern die Sicherheit für Menschen, Nutztiere und die Umwelt zu überprüfen. Bt-Baumwolle wurde 2019 zugelassen und wird mittlerweile in verschiedenen Regionen angebaut. Bt-Mais hat die letzten Bewertungsphasen erreicht, während für GVO-Maniok die Feldversuche abgeschlossen wurden und das Produkt weiterhin geprüft wird. Gerichtsverfahren und Desinformation haben die Zulassung einiger Produkte verzögert. Die NBA hat die Grenzkontrollen verschärft und die Zusammenarbeit mit dem KALRO sowie die Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit intensiviert.