Die kenianische Regierung hat ihre Notfallvorbereitungen zur Bewältigung von Ebola-Ausbrüchen in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda verstärkt.
Gesundheitsminister Aden Duale teilte mit, dass ein nationales Notfallmanagementsystem über das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit aktiviert wurde. Die Zentren für öffentliche Gesundheitsmaßnahmen bleiben auf nationaler und regionaler Ebene in Alarmbereitschaft.
Mehr als 34.500 Reisende wurden an den Einreisepunkten im gesamten Land kontrolliert. Darunter befanden sich 18.552 internationale Passagiere und 2.514 Lkw-Fahrer.
Spezielle Labore für Ebolatests wurden im KEMRI Kisumu, KEMRI Nairobi und im Nationalen Labor für öffentliche Gesundheit vorbereitet. Die Regierung hat die Zusammenarbeit mit Uganda, der DR Kongo, der WHO, der Ostafrikanischen Gemeinschaft und der CDC Africa verstärkt.
In Kenia wurde bislang kein mit dem aktuellen Ausbruch in Verbindung stehender Ebola-Fall bestätigt. Landkreise wie Turkana und Busia haben die Grenzkontrollen sowie die Einsatzbereitschaft der Krankenhäuser erhöht.