Das US-Außenministerium hat Kenia auf die Risikostufe 2 heraufgestuft und fordert US-Bürger dazu auf, aufgrund von Unruhen, Kriminalität, Terrorismus sowie Gesundheitsrisiken, einschließlich der Ebola-Gefahr aus Nachbarländern, erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
Die Reisewarnung weist auf Proteste hin, die sich kurzfristig zu gewalttätigen Ausschreitungen entwickeln und den Verkehr in Städten wie Nairobi beeinträchtigen können. Ein Streik der Verkehrsbetriebe am 18. Mai 2026 führte zu Demonstrationen, Plünderungen und Sachschäden, bevor er für eine Woche ausgesetzt wurde. Kriminalität bleibt ein anhaltendes Problem; in größeren Städten und Touristengebieten wird insbesondere nachts von bewaffneten Raubüberfällen und Diebstählen berichtet. Zu den terroristischen Bedrohungen zählen Angriffe durch al-Shabaab sowie Überfälle durch Banditen in den östlichen und nordöstlichen Regionen. Gesundheitswarnungen heben das Ebola-Risiko infolge von Ausbrüchen in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda hervor. Die USA raten US-Bürgern dringend von Reisen in die DR Kongo, den Südsudan oder Uganda ab und empfehlen, Reisen nach Ruanda zu überdenken. Kenia hat die Grenzkontrollen intensiviert, obwohl bisher keine Ebola-Fälle verzeichnet wurden. Das Außenministerium merkte an, dass es keine aktuellen Entführungen von US-Bürgern gegeben habe, riet jedoch zur Wachsamkeit. Kenia ist seit 2024 mit Protesten konfrontiert, die häufig zu Verkehrsbehinderungen und Sachschäden führen.