Zentralkrankenhäuser kämpfen mit Mangel an Ärzten und medizinischer Ausrüstung

Kenias drei größte Zentralkrankenhäuser, darunter das Moi Teaching and Referral Hospital in Eldoret, das Kenyatta National Hospital und das Nakuru County Referral Hospital, sind mit einem kritischen Mangel an medizinischem Personal und einer Überbelegung von Patienten konfrontiert. Jüngste Berichte verdeutlichen einen gravierenden Mangel an erfahrenen Pflegekräften und Ärzten, die ins Ausland abwandern. Die Situation beeinträchtigt die Gesundheitsversorgung erheblich.

Das Moi Teaching and Referral Hospital (MTRH) in Eldoret leidet unter einem Mangel an medizinischem Personal; fast 1.000 Pflegekräfte fehlen. Ein Bericht der Rechnungshofpräsidentin Nancy Gathungu zum Haushaltsjahr bis Juni 2025 weist ein Defizit von 1.032 Stellen aus, darunter fünf statt der benötigten elf Chefchirurgen sowie sechs statt 14 Onkologen.

"Dieser Mangel hat die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen im zweitgrößten Zentralkrankenhaus des Landes massiv beeinträchtigt", erklärte Gathungu.

Das Nakuru County Teaching and Referral Hospital versorgt mehr als sechs Bezirke, wobei zwei Ärzte täglich über 1.000 Patienten behandeln, wie während eines Besuchs des Gesundheitsausschusses am Dienstag bekannt wurde. Das Kenyatta National Hospital (KNH) kämpft mit Bettenmangel, wobei einige Stationen eine Auslastung von 140 % aufweisen, sowie mit einer Finanzierungslücke von 4,9 Milliarden Shilling bei einem Budget von 22,5 Milliarden Shilling für 2024/2025.

Hauptursache ist die jährliche Kündigung von 60 bis 100 erfahrenen Ärzten und Pflegekräften, die nach Europa, Amerika und in den Nahen Osten abwandern, sowie lang anhaltende Beschwerden, die zu einem Streik führten, welcher am Dienstag nach Verhandlungen beigelegt wurde.

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