Das Kenyatta National Hospital (KNH) hat der Öffentlichkeit versichert, dass seine Dienstleistungen trotz der Ankündigung von Arbeitskampfmaßnahmen durch das Pflegepersonal aufgrund verspäteter gesetzlicher Abgaben nicht unterbrochen werden. Die geplante Aktion war für Montag, den 13. April 2026, angesetzt. Das Krankenhaus erklärt, dass es die Anliegen durch Dialoge adressiert.
Das Kenyatta National Hospital (KNH) gab am 12. April 2026 eine Erklärung ab, in der es der Öffentlichkeit versicherte, dass seine spezialisierten Gesundheitsdienste ohne Unterbrechung fortgeführt würden. Dies folgt auf Berichte der Kenya National Union of Nurses (KNUN) über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen wegen verspäteter gesetzlicher und Drittabzüge sowie Fragen des Personalwohls.
Der Generalsekretär der KNUN, Seth Panyako, hob Beschwerden hervor, darunter unzureichende Finanzierung, langfristige befristete Arbeitsverträge von 4 bis 6 Jahren, unbezahlte Rentenbeiträge und unfaire Einstellungspraktiken. "Das KNH verfügt nicht über ausreichende Mittel. Wir haben Pflegekräfte, die seit 4 bis 6 Jahren in befristeten Arbeitsverhältnissen sind. Sie erhalten Gehälter, aber die Banken behalten diese ein, da gesetzliche Abgaben nicht abgeführt werden", erklärte Panyako. Er fügte hinzu: "Man kann keine Leute von außen einstellen, die dann mehr verdienen als diejenigen, die bereits seit fünf Jahren dort sind; das ist nicht fair."
Das KNH stellte klar, dass sich der Streit auf Verzögerungen bei den Abführungen bezieht, nicht auf unbezahlte Gehälter, und bestätigte, dass alle Mitarbeitergehälter bis März 2026 ausgezahlt wurden. Das Krankenhaus merkte an, dass der Zeitpunkt der Abführungen von Cashflow-Zyklen und nationalen Erstattungen in der Gesundheitsfinanzierung beeinflusst werde. In Bezug auf Renten operiere man innerhalb des bestehenden Rahmens, wobei viele Mitarbeiter des Gesundheitswesens bereits in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen wurden.
Das Krankenhausmanagement verpflichtete sich, mit Personalvertretern, Gewerkschaften und Regierungsvertretern durch Dialog und Mechanismen zur Streitbeilegung zusammenzuarbeiten, um die Probleme zu lösen.