Die Teachers Service Commission (TSC) hat Behauptungen in sozialen Medien zurückgewiesen, wonach sich die Auszahlung der Lehrergehälter für April aufgrund der Kontroverse um die Kenya Women Teachers Association (KEWOTA) verzögern werde. Die Kommission bestätigte, dass die Zahlungen planmäßig verlaufen und forderte die Lehrkräfte auf, sich ausschließlich auf offizielle Kanäle zu verlassen. Dies folgt auf eine gerichtliche Anordnung, die die von der TSC ausgesetzten Gehaltsabzüge vorläufig wieder in Kraft setzt.
Die Teachers Service Commission (TSC) hat eine gefälschte Mitteilung vom 19. April dementiert, in der behauptet wurde, die Lehrergehälter für April würden aufgrund des Streits um KEWOTA verzögert. In der Mitteilung wurde behauptet, die TSC habe die Gehaltsabrechnung am 16. April geschlossen und die Zahlungen ab Freitag, dem 17. April, geplant, die Lehrer müssten jedoch bis nächste Woche warten. Die TSC bezeichnete dies als irreführend und riet den Lehrkräften und der Öffentlichkeit, nur offizielle Kanäle zu nutzen.
Die Gerüchte entstanden nach einer Medienrecherche, in der KEWOTA-Funktionären, einschließlich des Geschäftsführers, unbefugte monatliche Abzüge in Höhe von 200 Kenia-Schilling (Ksh) von über 100.000 Lehrern vorgeworfen wurden, was sich auf etwa 30 Millionen Ksh pro Monat beläuft. Die TSC setzte die Abzüge bis zur Klärung der Untersuchungen aus, was Befürchtungen hinsichtlich der April-Gehälter aufkommen ließ.
Am 17. April erließ das Employment and Labour Relations Court eine einstweilige Verfügung, die es erlaubt, die Abzüge bis zur Anhörung des Falles fortzusetzen. KEWOTA hatte geklagt und argumentiert, die TSC habe gehandelt, ohne dem Verband die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben.
Die TSC bestätigte, dass Praktikanten an Junior Schools und im Januar eingestellte Ersatzlehrer auf der Gehaltsliste für April stehen und ihre Gehälter sowie Nachzahlungen erhalten werden. Präsident William Ruto hatte am 8. April das Gesetz zur ergänzenden Bewilligung (Supplementary Appropriation Bill) unterzeichnet, das der TSC 24,2 Milliarden Ksh für Gehaltsengpässe und Krankenversicherungen sowie 3 Milliarden Ksh für ausstehende medizinische Rechnungen von Lehrern zuweist.