Die Social Health Authority (SHA) hat mit neun Krankenhäusern in Indien, der Türkei und Saudi-Arabien vereinbart, ab dem 14. April Behandlungen im Ausland anzubieten. Kenianer können bis zu 500.000 Ksh für 36 Eingriffe beantragen, die lokal nicht verfügbar sind. SHA-CEO Mercy Mwangangi gab dies bei Citizen TV bekannt.
Die Social Health Authority (SHA) hat Verträge mit neun Krankenhäusern im Ausland unterzeichnet, um in der kommenden Woche ein Paket für Auslandsbehandlungen einzuführen. SHA-CEO Mercy Mwangangi sagte: „Wir freuen uns sehr, den Kenianern mitteilen zu können, dass wir ab dem 14. April in der Lage sein werden, Kenianern den Zugang zum SHA-Auslandspaket zu ermöglichen.“ Sie äußerte sich dazu am 10. April bei Citizen TV.
In der Türkei handelt es sich um vier Krankenhäuser der Acıbadem Healthcare Group, darunter das Acıbadem Mehmet Ali Aydınlar University Atakent Hospital, das Acıbadem Maslak Hospital, das Acıbadem Altunizade Hospital und das Acıbadem Adana Hospital. Indien ist durch die KIMS Hospitals und das Apollo Proton Cancer Centre in Chennai vertreten. In Saudi-Arabien gehören das Dr. Soliman Fakeeh Hospital in Jeddah sowie das King Faisal Specialist Hospital and Research Centre dazu.
Gesundheitsminister Aden Duale erklärte, dass die SHA nur Verfahren abdeckt, die in Kenia nicht verfügbar sind. Das Benefits Package and Tariffs Advisory Panel (BPTAP) hat 36 solcher Verfahren identifiziert, für die eine Obergrenze von 500.000 Ksh festgelegt wurde.
Der Prozess beginnt mit einer lokalen Untersuchung in Kenia, gefolgt von einer Einreichung bei der SHA, der Überprüfung der Mitgliedschaft, der Behandlung bis zur Kostenobergrenze und der anschließenden Nachsorge in der Heimat.