Nach Streikdrohungen und Vermittlungsangeboten inmitten von Streitigkeiten über den Übergang zum medizinischen Versorgungssystem der Social Health Authority (SHA) haben die Lehrergewerkschaft Knut, die SHA und das Gesundheitsministerium am 28. April eine Vereinbarung unterzeichnet, um Probleme zu lösen und einen landesweiten Ausstand zu verhindern. Die Vereinbarung stellt die Bestattungskostenbeihilfe wieder auf 300.000 Ksh zurück und hebt Tarifbeschränkungen auf.
Die Kenya National Union of Teachers (Knut), die Social Health Authority (SHA) und das Gesundheitsministerium haben eine Einigung erzielt, die betriebliche Herausforderungen beim Wechsel von Mwalimu Cover zum Public Officers Medical Scheme Fund (POMSF) adressiert, nachdem es zuvor zu Spannungen gekommen war, darunter Ablehnungen früherer Vereinbarungen an der Basis und ein Vermittlungsangebot des Parlamentspräsidenten Wetang’ula.
Hochrangige Gespräche am 28. April führten zu Beschlüssen, die den nahtlosen medizinischen Zugang für Lehrer sicherstellen und einen landesweiten Streik abwenden.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Wiederherstellung der Bestattungskostenbeihilfe auf 300.000 Ksh, die Bearbeitung von 160 ausstehenden Forderungen mit Auszahlungen ab dem 29. April sowie die Formalisierung eines Ex-Gratia-Management-Rahmens, bei dem die Teachers Service Commission (TSC) Anfragen bearbeitet und die SHA genehmigte Kulanzleistungen abwickelt.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Behandlungen im Ausland in spezialisierten Krankenhäusern in Indien, der Türkei und Saudi-Arabien. Leistungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit umfassen nun auch In-vitro-Fertilisation (IVF) in ausgewiesenen Einrichtungen.
Die SHA wird die Tarifbeschränkungen umgehend aufheben und die Vertragseinrichtungen anweisen, Lehrern in der Übergangszeit keine Kosten privat in Rechnung zu stellen. Das gemeinsame Kommuniqué besagt: „Um sicherzustellen, dass die Gesundheitssysteme den Lehrern dienen und sie nicht behindern, wird die SHA die derzeit im System konfigurierte Tarifbeschränkung umgehend zurückziehen. Beschränkte Tarife werden erst nach Abschluss umfassender Verhandlungen und ausschließlich mit Gesundheitsdienstleistern implementiert.“
Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wird die SHA in den kommenden vier Wochen landesweit Tarife mit über 3.500 privaten und glaubensbasierten Einrichtungen aushandeln.