Die Kenya Post Primary Education Teachers Union hat die Teachers Service Commission vor möglichen Arbeitskampfmaßnahmen gewarnt, sofern langjährige Beschwerden bezüglich Beförderungen und anderer Themen nicht dringend gelöst werden.
Die Kenya Post Primary Education Teachers Union gab diese Warnung am Samstag nach einem Treffen nach den Wahlen heraus. Die Führungskräfte forderten sofortige Beförderungen für etwa 135.000 Lehrkräfte, die seit Jahren in ihren Gehaltsgruppen stagnieren, wobei einige bis zu 30 Jahre auf das Erreichen des D5-Niveaus warten.
KUPPET forderte zudem die Übernahme von 44.000 Praktikumslehrkräften in dauerhafte und rentenversicherte Anstellungsverhältnisse. Die Gewerkschaft drängte auf die vollständige Umsetzung der zweiten Phase des Tarifvertrags für den Zeitraum 2025-2029 bis Juli 2027.
Die Teachers Service Commission plant, in diesem Jahr nur 30.000 Lehrkräfte zu befördern, weniger als das ursprüngliche Ziel von 50.000. Der nationale stellvertretende Vorsitzende Julius Korir erklärte, die Gewerkschaft werde sich gegen jegliche Kürzungen bei Erschwerniszulagen wehren.
KUPPET-Generalsekretär Akelo Misori betonte, dass Verzögerungen die Arbeitsmoral an Schulen landesweit schädigen. Ein Versäumnis zu handeln könnte zu ernsthaften Arbeitskampfmaßnahmen führen, warnte die Gewerkschaft.